Dietingen profitiert von der geplanten Freiflächen-Solaranlage und bespricht sich im Gemeinderat.
In diesen Tagen hat sich der Dietinger Gemeinderat mit einem Vertrag zur kommunalen Beteiligung befasst.
Die Gemeinde Dietingen kann in den kommenden Jahren von der Energiewende profitieren. Das wurde in der jüngsten Ratssitzung deutlich, in der der Vertrag zur finanziellen Beteiligung von Kommunen an Freiflächenanlagen vorgestellt wurde.
Die EnBW Solar GmbH plant eine größere Photovoltaik-Freiflächenanlage auf Gemarkung Dietingen. Damit fließen künftig feste Zahlungen an die Kommune. Rechtsgrundlage hierfür sei Paragraf 6 des EEG 2023, der es Betreibern erneuerbarer Energieanlagen ermöglicht, Kommunen direkt an den Stromerlösen zu beteiligen. Für Dietingen bedeutet das 0,2 Cent pro erzeugter Kilowattstunde – ohne Gegenleistung der Gemeinde.
49,27 Millionen Kilowattstunden jährlich
Die Zahlung sei ausdrücklich einseitig. Laut unverbindlicher Ertragsprognose wird die geplante Anlage eine jährliche Strommenge von etwa 49,27 Millionen Kilowattstunden erzeugen. Für Dietingen ergeben sich daraus Einnahmen von rund 98 536 Euro jährlich. Die Inbetriebnahme ist für den 31. Oktober 2028 geplant bei einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren.
Besonders betonte die Verwaltung: Für die Gemeinde entstehen keinerlei Verpflichtungen oder Ausgaben. Der Betreiber erstellt jährlich eine Abrechnung und überweist den Betrag automatisch.
Der Gemeinderat stimmte dem Vertrag zu.