Schon heute lassen sich mehr als zwei Drittel der rund drei Millionen Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung versorgen. Foto: imago images/Martin Wagner/Martin Wagner via www.imago-images.de

So lange wie möglich zu Hause – das ist der Wunsch der meisten Menschen im Alter. Dazu kann ein ambulanter Pflegedienst verhelfen. Wir haben eine Pflegerin auf ihrer Tour begleitet und zeigen die Hürden auf, mit der die Branche zu kämpfen hat.

Herr Heller hat sie erwartet: „Hierher, meine Damen, ich sitze im Wohnzimmer“, begrüßt der 86-Jährige den Besuch, der nach kurzem Klingeln die Wohnungstür aufschließt: Es ist Michaela Kugel, die Teamleiterin der ambulanten Pflege in Leonberg und Umgebung beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), zusammen mit einer Pflegeschülerin. Es ist kurz vor elf Uhr, und Herr Heller (Namen der Klienten alle geändert) soll geduscht werden und sein Mittagessen bekommen. Beim Thema Duschen winkt der alte Herr ab: „Ich fühle mich nicht so gut.“ Aber essen – ja, das wäre schön, gefrühstückt habe er noch nicht. „Ach, Herr Heller“, sagt Michaela Kugel freundlich mahnend. „Das geht so aber nicht. Sonst geht’s mit dem Kreislauf erst recht nicht nach oben.“ Sie verschwindet in der Küche, während die Pflegeschülerin Herrn Heller zum Waschen vorbereitet.

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