Leon Ulbricht Foto: zVg/KILIAN REIL FOTOGRAFIE

Snowboarder Leon Ulbricht (SC Rötteln) steht vor einer spektakulären Saison.

MÜNCHEN. Für den zweifachen Junioren-Weltmeister im Snowboardcross beginnt die Weltcup-Saison am 20. Dezember im italienischen Cervinia. Ulbricht kann schon einen Weltcup-Sieg vorweisen und will auch in der bevorstehenden Saison mit den Weltbesten im Snowboardcross mithalten. Sein ganz großes Ziel sind jedoch die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo.

 

Wie läuft bei Ihnen die Vorbereitung auf die Saison?

Der Sommer war sehr gut für mich. Ich habe viel Zeit fürs Training gefunden und war viel unterwegs. Ich habe mich athletisch optimal auf die Saison vorbereiten können und habe dahingehend auch ein sehr gutes Gefühl.

 Im Sommer steht Trockentraining an. Fehlt Ihnen da nicht der Schnee?

Um ehrlich zu sein, gar nicht. Ich habe nach einer Saison eigentlich gar kein Verlangen nach Schnee, da ich zuvor schon eigentlich tagtäglich auf dem Schnee unterwegs war. Ich genieße die Zeit ohne Schnee extrem und habe anderweitige Aktivitäten, wie das Surfen. Es macht jedes Mal aufs Neue Spaß, im Wasser zu boarden.

Welche Ziele haben Sie sich für die Weltcup-Rennen in der kommenden Saison gesetzt?

Ich probiere einfach, wie in der vergangenen Saison auch, von der Technik her auf einem Top-Niveau unterwegs zu sein. Ich weiß, wie es geht, und dazu gehört auch, das richtige Mindset zu haben. Ich nenne es den ’Race Mode’. Ich will den Schalter zum Saisonstart umlegen, voll fokussiert sein. Wenn das alles passt, bin ich davon überzeugt, dass die Erfolge von alleine kommen.

Was rechnen Sie sich im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele aus?

Ich blicke sehr positiv auf die Spiele in Mailand. Zunächst aber steht die Qualifikation an. Diese Herausforderung gehe ich wie ein ganz normales Rennen an. Ich will einfach gut Snowboard fahren. Dann wird das schon klappen. Ich freue mich auf die Saison. Nach einer top Vorbereitung kann’s von mir aus losgehen.