Ein Weltcup-Auftakt unter besonderen Vorzeichen: Snowboardcrosserin Jana Fischer (Bräunlingen) schnuppert in Cervinia am Sonntag am ersten Weltcup-Sieg, doch am Ende wird es bitter.
Der Sonntag begann perfekt für Jana Fischer (SC Löffingen) und Leon Ulbricht (SC Rotteln). Die Bräunlingerin und der Lörracher bildeten das Duo von Snowboard Germany im Teamwettbewerb. Nach einem zweiten Rang im Viertelfinale und dem ersten Platz im Halbfinale stand das Duo des Schwarzwälder Skiverbands in Cervinia (Italien) im „Großen Finale“.
In diesem sorgte Leon Ulbricht für eine herausragende Ausgangssituation. Der Lörracher schickte Jana Fischer als Zweite ins Rennen. Die 26-Jährige startete gut, ging sogar in Führung.
Das deutsche Duo träumte im Finale gegen Großbritannien, Gastgeber Italien und Frankreich vom ganz großen Coup. Doch dann kam die Konkurrenz auf. Nach und nach musste Fischer Federn lassen.
Am Ende landete sie, und damit Snowboard Germany, mit einem Rückstand von 0,66 Sekunden auf Sieger Großbritannien auf dem vierten Rang. Deutschland verfehlte also das Podest.
Am Tag davor war für Jana Fischer der Einzel-Weltcup nach dem Viertelfinale vorbei. Die bereits national für Olympia qualifizierte Bräunlingerin kämpfte da noch mit den Nachwirkungen einer Erkrankung und kam am Ende auf Rang 16. Es gewann die Französin Lea Casta.
Weiter geht es für Jana Fischer und Co. erst Mitte Januar im chinesischen Dongbeiya.