Platz vier im Team-Wettbewerb ist am Sonntag der gelungene Abschluss eines starken Weltcup-Wochenendes für den Lörracher Leon Ulbricht gewesen.
Beim Team-Event am Sonntag auf der Snowboardcross-Strecke in Cervinia (ITA) kämpften sich Jana Fischer und Leon Ulbricht bis ins Big Final vor und belegten am Ende einen starken vierten Platz. Nur knapp verpasste das deutsche Duo damit einen Platz auf dem Podium.
Die Sonne schien auch am Abschlusstag für das deutsche Team: Jana Fischer (SC Löffingen) und Leon Ulbricht (SC Rötteln) präsentierten sich über den gesamten Wettkampf hinweg in guter Form und zogen souverän ins große Finale ein. Dort fehlte am Ende das letzte Quäntchen Glück: Im direkten Kampf um das Podest blieb Rang vier – ein Ergebnis, das dennoch sehr positiv gewertet werden darf.
Besonders Jana Fischer zeigte im Team-Event ihre bislang stärksten Läufe der Woche und steigerte sich im Vergleich zu den vorherigen Tagen deutlich.
Auf Platz vier im Einzelrennen folgt Rang vier im Team-Event
Athleten und Trainer zogen nach dem Weltcup-Auftakt in Cervinia ein positives Fazit. Auf einen fünften Platz von Leon Ulbricht im Einzelrennen folgte nun Rang vier im Team-Event – ein Aufwärtstrend, der Zuversicht für die kommenden Aufgaben gibt.
Leon Ulbricht zu seinen Auftritten: „Es lief sehr gut heute, wir sind beide richtig gut gefahren. Wir haben uns bis ins große Finale gekämpft und dann hat es ganz knapp nicht fürs Podium gereicht. Aber dafür, dass es mein erstes Team-Event war, hat es einfach mega Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung – gerne wieder. Gestern Fünfter, heute Platz vier: Das ist eine Verbesserung, damit bin ich happy.“
Auch Jana Fischer zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung, insbesondere mit Blick auf die Entwicklung über das Wochenende hinweg: „Der Trainingslauf heute Morgen war noch nicht so der Wahnsinn, ähnlich wie in den Tagen davor. Aber dann habe ich wieder in den Flow gefunden – wie im Pitztal vor zwei Wochen – und dann lief es endlich wieder richtig gut. Im Big Final wurde ich leider ein bisschen rausgedrückt. Es hätte klappen können, aber heute sollte es wohl nicht sein.“
Coaches ziehen ein positives Fazit
Auch aus Trainersicht fällt das Fazit positiv aus. Disziplintrainer Snowboardcross David Speiser hob insbesondere die Leistungssteigerung im Team-Event hervor: „Natürlich ist es schade, das Podium so knapp zu verpassen, aber Leon und Jana haben heute sehr gut performt. Jana hat ihre besten Läufe der ganzen Woche gezeigt, und Leon war wie gewohnt stark. Insgesamt war das ein guter Abschluss für diese Weltcup-Woche.“
Nach einer weiteren Trainingsphase geht es für das Team nun in die Weihnachtspause, bevor vom 14. bis 16. Januar 2026 im chinesischen Dongbeiya der zweite Snowboardcross-Weltcup der Saison stattfindet. Der zweite Weltcupstopp ist auch das letzte Qualifikationsevent für die Olympischen Winterspiele, die im Februar in Livigno stattfinden.