Helge Thun zeigt sein neues Programm „Zickzack zum Zenit“. Foto: Fany Fazii

Die Stadt hat eine Sneak Peak der Künstler 2026 veröffentlicht – etwa tritt Comedian Helge Thun im Kronesaal auf. Zuerst ist aber noch der internationale Musiker Ray Wilson zu Besuch.

Drei Samstage im kommenden Jahr sind schon mal verplant – drei Tage, an denen in Oberndorf gefeiert wird. Die Stadt hat kürzlich auf ihrer Webseite eine Sneak Peak veröffentlicht und angekündigt, an welchen Daten welche Veranstaltungen stattfinden.

 

Außerdem herrscht in der kommenden Woche noch altbekannter Besuch von Ray Wilson in der Klosterkirche.

Vorschau auf 2026

Die Sneak Peak der Stadt verrät, welche Künstler im kommenden Jahr zu Besuch sind. Das erste Konzert findet demnach im April statt – am Samstag, 18. April, feiert die Band Goldmeister mit „Duo Sessions“ im Zwanziger Stil in der Klosterkirche. Die Zwei-Mann-Band, bestehend aus Chris Dunker und Phil Ohleyer, spielen vor allem modernem Oldtime Jazz und Swing.

Von den Zwanzigern geht es dann in Richtung Siebziger: Am Samstag, 20. Juli, treten Fredy Blanko und die Schlaghosen auf dem Klosterhof auf. Sieben Musiker, bunte Outfits und Kultklassiker stehen damit an. Damit richtet sich die Band an Nostalgiker sowie alle, die gern zu guter Laune Musik aus den 70ern Jahren feiern.

Am Samstag, 24. Oktober, kommt dann hoher Besuch aus dem Kabarett nach in den Kronensaal: Helge Thun, vielfach ausgezeichneter Kabarettist, Zauberkünstler und Comedian, zeigt sein neues Programm „Zickzack zum Zenit“.

Fans kommen aus der Schweiz und München angereist

Warten müssen Kulturfreunde aber nicht bis zum Frühling – am Freitag, 7. November, findet Ray Wilson den Weg zurück in die Ehemalige Augustiner-Klosterkirche.

Vor ziemlich genau 19 Jahren, am 29. Oktober 2006, hat es ihn das erste Mal nach Oberndorf verschlagen – seither tritt der Musiker begeistert von der Atmosphäre und vom Flair der Kirche immer mal wieder auf.

Auf Nachfrage unserer Redaktion erzählt Kulturleiterin Anna-Maria Altmann, dass mittlerweile keine offiziellen Buchungsanfragen mehr nötig seien. Häufig frage Ray Wilson selbst, ob ein Termin im Folgejahr möglich ist. Und wenn keine Anfrage komme, erfolge eine kurze Rückfrage von Seiten der Stadt: „Hast du wieder Lust?“ – Antwort meist: „Ja klar, im Frühling oder Herbst?“, schildert die Leiterin.

Die Ray-Wilson-Konzerte seien zudem die einzigen Veranstaltungen in der Klosterkirche, bei denen keine intensive Besucherwerbung nötig sei – die Kartenverkäufe würden jedes Jahr nahezu von selbst laufen. Bislang sei nur Platz für 400 Besucher gewesen, das habe sich aber nun geändert. Das Kontingent wurde laut Altmann auf 500 Plätze erhöht, „um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.“

Und dass Wilson eine besondere Beziehung zu Oberndorf hat, hat sich auch überregional rumgesprochen. Neben Oberndorfern und Rottweilern waren im vergangenen Jahr auch Besucher aus der Schweiz und aus München angereist.