Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Skispringen Vorgeschmack auf Klimawandel

Von
Sieger Karl Geiger fliegt in Hinterzarten auf die grüne Wiese zu. Foto: Huebner

So könnte der Wintersport in Zukunft aussehen: Kein Schnee, aber trotzdem finden die Wettbewerbe problemlos statt. So wie am Wochenende im Schwarzwald, beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer in Hinterzarten. "Gerade im Sommer können wir annähernd ideal unseren Sport ausüben. Wir werden natürlich mehr und mehr zum Skisportler als zum Wintersportler", sagte Horst Hüttel, Sportlicher Leiter Ski Nordisch im Deutschen Skiverband (DSV).

Irgendwie war es ein Vorgeschmack auf das, was kommen könnte in Zeiten des Klimawandels. "Für das Skispringen sehe ich nicht so schwarz, auch wenn die gesamte Klimaentwicklung uns schon bedenklich stimmt", sagte Hüttel. "Da muss man gegensteuern. Insgesamt sind die Probleme beim Skispringen aber nicht so groß wie im Skilanglauf oder beim alpinen Rennsport." Auch Biathleten und Langläufer sind auf Asphalt unterwegs – mit Skirollern. Die deutschen Meisterschaften Anfang September im Bayerischen Wald und kurz danach in Ruhpolding sind schon ein erster Fingerzeig in Richtung Winter. Wenig später finden dann in Minsk die "Sommer Biathlon Weltmeisterschaften" statt. Auch Grasski-Wettkämpfe gibt es, die Läufer rollen dann über die Piste.

Der Klimawandel ist vor allem für das Skispringen das kleinere Problem. Denn die Sprungschanzen lassen sich im Vergleich zu den Laufstrecken beim Biathlon, Skilanglauf oder der Nordischen Kombination sowie den Abfahrtshängen beim Ski Alpin mit vergleichsweise deutlich weniger Aufwand gut präparieren. "Wir haben viele Vorkehrungen getroffen, haben uns fast unabhängig gemacht von den äußeren Bedingungen", sagte Walter Hofer, der Direktor Skispringen beim Weltverband Fis.

Probleme bereitet da eher der Winter. "Wir haben uns schon seit ein paar Jahren darauf eingestellt", betonte Hofer jedoch. Künstliche Anlaufspuren, Windschutzeinrichtungen, Wind- und Gate-Kompensation sowie Kunstschnee sorgen bei fast jeder Witterung für gute Bedingungen.

Artikel bewerten
0
loading

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.