Luca Roth hat in China aufgetrumpft. Foto: Eibner/Memmler

In Chinas Hauptstadt setzt der Meßstetter Skispringer zu ungeahnten Höhenflügen an. Der 25-Jährige kehrt nun in den Weltcup zurück.

Im Snow Ruyi National Ski Jumping Centre von Peking ging Luca Roth an zwei Springen im zweitklassigen Continental-Cup an den Start und landete zweimal auf Platz eins.

 

Bereits am Dienstag streckte sich der 25-Jährige im ersten Durchgang auf 134,5 Meter, im zweiten Durchgang ließ er mit 139,5 Metern keinen Zweifel über seinen ersten Saisonsieg im diesjährigen COC-Cup aufkommen. Das sehr gute deutsche Ergebnis rundete Ben Bayer mit Platz zwei ab.

Zwei Siege in Folge im COC-Cup

Tags darauf ging es erneut auf die Schanze mit einem K-Punkt von 140 Metern und Luca Roth konnte seine Leistungen des Vortages bestätigen. 137,5 Meter in Durchgang eins katapultierten ihn erneut an die Spitze. 127,5 Meter in Durchgang zwei reichten für den erneuten Tagessieg, knapp vor dem Österreicher Clemens Aigner und dem Norweger Fredrik Villumstadt. Constantin Schmidt landete als zweitbester Deutscher auf Platz 7.

Luca Roth wurde in der Folge für den Weltcup nominiert. Der Weltcup-Zirkus gastiert am Wochenende in Sapporo (den Bericht von der Quali finden sie hier: Luca Roth bleibt cool, Karl Geiger bangt). Für den 25-Jährigen geht es dann auf seiner Fernostreise erneut nach Japan.

Auch zur Skiflug-WM?

Skiflug-WM im Visier

Im Dezember wurde Luca Roth von Bundestrainer Stefan Horngacher bereits für den Weltcup nominiert, und er gab auch bei der Vierschanzentournee seine Visitenkarte ab. Auch ein Ticket die Skifflug-WM vom 23. bis 25. Januar in Oberstdorf ist für Luca Roth nun in greifbarer Nähe. Das wäre für den „Flieger“ eine Riesensache.

Es ging für den 25-jährigen Meßstetter, der mittlerweile im Chiemgau lebt, bereits vor Wochenfrist nach Fernost. Zunächst stand Japan auf dem Reiseplan. Dort ging der Modellathlet in Sapporo über den Bakken. Nach einem tollen Sprung auf 135,5 Meter im ersten Durchgang fiel Roth im zweiten Durchgang auf Rang 21 zurück. In Durchgang zwei standen nur 109 Meter zu Buche. Den Sieg im COC-Cup holte sich der Japaner Keiichi Sato. Tags darauf ließen die Bedingungen nur einen Sprung zu. 122 Meter bedeuteten Platz 18. Damit war Roth jedoch zweitbester Deutscher. Nur Ben Bayer mit 126 Metern war an diesem Tag als Vierter besser.