Gute Beratung war gefragt bei dem breiten Angebot bei der Skibörse in Tailfingen. Foto: Schweizer

Von großem Erfolg gekrönt war die 48. und landesweit größte Skibörse des WSV Tailfingen.

Die Zollern-Alb-Halle wurde für Schnäppchenjäger zur Fundgrube. Wintersportfreunde können es kaum erwarten, die Skisaison steht vor der Tür. Gehofft wird auf endlich mal wieder reichlich Schnee, um der weißen Pracht zu frönen. Entsprechend groß war das Interesse bei der Skibörse des WSV Tailfingen. Vor der Zollern-Alb-Halle warteten die Brettl-Freunde in Scharen, bis am Samstag um 9 Uhr die Türen geöffnet wurden.

 

„Einfach super, wir sind sehr zufrieden“, so lautete das Fazit von Thomas Merz schon am Samstag um die Mittagszeit.

Der mehrjährige Vorsitzende des WSV Tailfingen zog zu diesem Zeitpunkt ein erstes positives Resümee zum Verlauf der 48. Veranstaltung, die aus Vereinssicht längst zum landesweit größten Wintersport-Spezialmarkt seiner Art geworden ist.

Der Schuh muss passen. Foto: Schweizer

„Wir hatten mehr Privatleute, die ihre Waren brachten, und verzeichnen einen deutlich besseren Abverkauf als in den Vorjahren“, betonte Thomas Merz mit Blick in eine volle Halle. Die Bereiche Alpin und Schuhe in riesiger Auswahl nahmen die größte Fläche ein, diese Produkte waren am meisten gefragt. Viele Familien, auch aus dem weiteren Umfeld des Zollernalbkreises, kamen und machten sich auf die Suche nach einem Schnäppchen. Viele wurden schnell fündig und deckten sich durch Preisvorteil-Schnäppchen entsprechend ein, was der Blick auf die Kassen bestätigte.

Die Interessenten fanden ein breitgefächertes Angebot vor. So auch zwei Familien aus Veringenstadt, die erstmals in Tailfingen und von der Größe der Skibörse beeindruckt waren. Deren vier Kinder möchten das Skifahren erlernen, stehen bei Vereinen bereits auf der Warteliste für Skikurse. „Unsere Kinder dafür auszustatten, ist hier die beste Möglichkeit, da es qualitativ hochwertige Ware zu unschlagbaren Preisen gibt“, schwärmte eine Mama. Gekauft hätten sie Skier, Unterwäsche, Protektoren, Helme und Schuhe. „Das einzige, was wir nicht zu kaufen brauchten, waren Handschuhe, die unsere Kinder bereits zum Rodeln haben“, sagte eine andere Mama.

Bestens ausgerüstet: Da darf der Winter kommen. Foto: Schweizer

Aus dem Verkauf bleiben 15 Prozent der Einnahmen bei der Händlerware und zehn Prozent bei der Privatware beim WSV. Dieser Erlös fließt in die Vereinsarbeit und ist willkommen, zumal es seit der Saison 2023/2024 mit sechs Betriebstagen im Schalkental seit sechs Jahren durch fehlenden Schnee keine Lifteinnahmen mehr gegeben hat.

An die 100 ehrenamtliche Helfer, viele auch aus der nachrückenden jungen Generation, sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Skibörse. Am Sonntag war das SWR-Fernsehen mit einem Team vor Ort.