Zum 47. Mal hat der WSV Tailfingen seine Ski- und Wintersportbörse veranstaltet – und gut besucht war sie wie eh und je, trotz wenig Schnee in den vergangenen Jahren.
Wie gewohnt war die Zollernalbhalle eine Fundgrube für Schnäppchenjäger – und die kamen entsprechend zahlreich zur Skibörse des Wintersportvereins Tailfingen (WSV). „Wir sind sehr zufrieden“, lautetet das kurze und prägnante Fazit, das Thomas Merz, langjähriger Vorsitzender des WSV Tailfingen, über die Börse zog.
Die ist längst zum Wintersport-Spezialmarkt geworden, dem größten seiner Art im Land. Um 9 Uhr waren am Samstagvormittag die Türen der Zollernalbhalle geöffnet, worden – und dort wartete auch schon eine Schlange, bestehend aus denen, die ihre Ware abliefern wollten, sowie jenen, die auf Schnäppchenjagd gehen wollten – und in der Regel schnell fündig wurden.
Das System Easybar hilft
Das Angebot war groß und breitgefächert, die größte Fläche nahm der Bereich Alpin und Schuhe ein. „Diese Produkte sind am meisten gefragt, ebenso Kleidung“, erläuterte Thomas Merz. Und so deckten sich ganze Familien vor Ort mit dem ein, was sie brauchten.
Wie immer wurden sie dabei sachkundig beraten; alles in allem waren etwa 110 ehrenamtliche Helfer aus den Reihen des WSV im Einsatz. Auch die Annahme lief reibungslos ab: Bereits im dritten Jahr arbeitet der WSV mit dem digitalen Waren-Annahme-System Easybasar, das die Abwicklung beträchtlich erleichtert und beschleunigt. Vom Erlös der Händlerware bleiben 15, von dem der Privatware zehn Prozent beim WSV; sie kommen der Arbeit des Vereins zugute, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Der Geldsegen ist schon allein deshalb umso willkommener, da es seit fünf Jahren aufgrund fehlenden Schnees sowie der Coronavirus-Pandemie keine Lifteinnahmen mehr gegeben hat.