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Ski nordisch Luca Roth muss sich wegen Corona gedulden

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Die Saisonplanung gestaltet sich aufgrund er weltweiten Corona-Beschränkungen für Skispringer Luca Roth schwierig. Foto: Eibner

Die Weltcup-Skispringer starten am kommenden Wochenende im polnischen Wisla in die Saison. Luca Roth vom SV Meßstetten hingegen muss sich noch gedulden, ehe er in einem Wettkampf auf Weitenjagd geht. Grund: Die Corona-Pandemie.

Am Montag hat Bundestrainer Stefan Horngacher sein siebenköpfiges Aufgebot für den Weltcup-Auftakt am kommenden Wochenende im polnischen Wisla bekannt gegeben. Der Name Luca Roth fehlt in der Mannschaft, die vom amtierenden Deutschen Meister Markus Eisenbichler und dem Gesamtweltcup-Zweiten Karl Geiger angeführt wird. "Das war für mich keine Überraschung. Im Sommer ist bei mir nichts zusammengelaufen. Wir tüfteln immer noch mit dem Material. Ich bin fit, springe eigentlich gut, aber es kommt nicht das dabei heraus, was herauskommen sollte", sagt Luca Roth.

Acht Weltcup-Punkte gesammelt

Die vergangene Saison war in der Karriere des 20-Jährigen Roth die bislang beste. Nachdem er im Winter 2018/19 bei den Junioren-WM einen Medaillensatz abgeräumt hatte, war er dem A-Team einen weiteren Schritt näher gekommen. Und da zahlreiche etablierte Kräfte verletzt ausfielen, rückte Roth vom Continental-Cup- in den Weltcup-Kader auf, vertrat den DSV nicht nur bei der Vierschanzentournee, bei der er zweimal das Finale erreichte, sondern auch bei weiteren Events der Elite. Bei sechs Wettbewerben war der Meßstetter dabei und sammelte insgesamt acht Weltcup-Punkte.

Zwar lief es für ihn danach bei der Junioren-WM – es sollte die letzte für ihn gewesen sein – nicht mehr ganz so rund, doch verabschiedete er sich noch mit einer Bronzemedaille zu den Aktiven. Zum Saisonausklang wollte er sich dann noch im CoC-Cup, in dem er ebenfalls starke Leistungen erzielt hatte, von seiner besten Seite zeigen – doch dann kam Corona.

"Im Winter wird alles besser"

Im Sommer standen aufgrund der Restriktionen nur drei Springen auf dem Programm. Beim Grand-Prix ins Wisla belegte er zweimal den 34. Rang, beim Continental-Cup an selber Stelle landete er zweimal auf dem 31. Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften vor knapp vier Wochen in Oberstdorf wurde er 14. im Einzel – mit der Mannschaft Baden-Württemberg I reichte es für ihn immerhin zu Bronze. Roth weiß: "Bisher ist es bei mir immer nur bergauf gegangen, zu einer Springer-Karriere gehört aber auch, dass es mal nicht rund läuft. Mein Motto ist: Im Winter wird alles besser."

Doch wann es für ihn los geht, steht noch in den Sternen. Während das Weltcup-Team in einer "Blase" lebt, im eigenen Flugzeug zu den Wettkämpfen reist, sieht das bei den Jungs, die im Continental-Cup starten, ganz anders aus. "Wir müssen uns an die jeweiligen Quarantäne-Richtlinien in den verschiedenen Ländern halten halten. Wenn wir am 11. Dezember beim CoC-Auftakt in Lillehammer springen wollen, müssen wir am 27. November nach Norwegen fliegen. Wir planen Momentan von Woche zu Woche, um so viele Wettkämpfe wie möglich zu bestreiten, das kann dann auch mal ein FIS-Springen sein. Ich muss also immer bereit sein." Diese Ungewissheit macht es für dem SVM-Adler, der seinen Lebensmittelpunkt inzwischen von Hinterzarten nach Bayern verlegt hat, nicht gerade einfacher. "In der aktuellen Situation ist es sehr schwer, sich für A-Nationalmannschaft anzubieten."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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