Die Skateanlage beim Au-Stadion soll an einen anderen Standort umziehen. Foto: Thiercy

Die Halfpipe am Au-Stadion ist mit einem Bauzaun abgesperrt. Die Geräte auf dem Parkplatz können nicht genutzt werden. Das soll sich ändern – allerdings an einem anderen Standort.

„Kicker“, „Rail“, „Hubba“: Das sind Begriffe aus der Skaterwelt, die eine ganz eigene ist. Seit der Gartenschau hat Balingen das Zeug, zur Skater-Hochburg zu werden – der Skatepark beim Jugendhaus war bereits Austragungsort für Wettbewerbe, die Sportler aus ganz Deutschland in die Eyachstadt lockten.

 

Weniger rosig als auf der topmodernen Anlage auf dem ehemaligen Gartenschau-Gelände sieht es mit der ersten Skate-Anlage auf dem Parkplatz beim Au-Stadion aus. Die Halfpipe ist mit einem Bauzaun abgesperrt.

Die Betonteile sind in die Jahre gekommen

Die Anlage wurde im Jahr 2002 aufgestellt, weiß Niko Skarlatoudis, Sprecher der Stadt Balingen. Seit April vergangenen Jahres ist sie gesperrt.

Während sich im Skatepark sieben Streetart-Künstler verewigt haben, sieht die Anlage bei der Bizerba-Arena beschmiert aus – die Graffitis sind nicht von Profis gesprüht worden. Und auch sonst sieht man den Betonteilen deutlich an, dass sie in die Jahre gekommen sind. Stellenweise bröckelt der Mörtel, die mit Metall beschlagenen Kanten haben schon bessere Zeiten gesehen.

Der Parkplatz gehört der Stadt

Gesperrt sind die beiden Elemente, weil sie sich, so Skarlatoudis, derzeit nicht in einem verkehrssicheren Zustand befänden. Da der Parkplatz vor dem Stadion der Stadt gehört, ist diese auch für Wartung und Unterhalt zuständig.

Die TSG und die Fußballfans dürften sich freuen, wenn die Teile verschwinden. Denn dann wird Fläche frei für weitere Parkplätze, die vor allem an Spieltagen absolute Mangelware sind. Wer mit dem Auto anreist, um sich ein Fußballspiel anzusehen, der muss mitunter sogar am Waldrand beim Gewerbegebiet Hauptwasen parken.

Der Umzugstermin steht noch nicht fest

Verschrottet werden die Sportgeräte nicht: sie werden in Weilstetten in Ergänzung zur dortigen Skateanlage aufgebaut. Wann genau ist noch nicht klar. Und auch die Kosten kann man seitens der Stadt Balingen noch nicht abschätzen. „Sie werden aber alleinig von der Stadt getragen“, sagt Skarlatoudis auf unsere Anfrage hin.

„Kicker ist übrigens eine Rampe, die den Sportler in die Luft befördert, „Rail“ bezeichnet ein Geländer, über das man mit seinem Brett rutschen kann und „Hubba“ ist eine Mauer, auf der Kunststücke und Tricks gemacht werden können.