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Skandal in Frankreich Ribéry sagt als Zeuge aus

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Franck Ribéry - was wusste der französische Nationalspieler? Foto: dpa

Paris - Im Sexskandal um die französische Fußball-Nationalelf ist Bayern Münchens Mittelfeld-Star Franck Ribéry als Zeuge vernommen worden. Die Ermittler hätten sich für eine Bekanntschaft von Ribéry interessiert, bestätigte die Kanzlei von Ribérys Anwältin Sophie Bottai in Marseille. „Er wurde vergangene Woche als Zeuge vernommen. Was uns betrifft, ist die Angelegenheit damit erledigt.“ Ribéry trainierte wegen einer Muskelverhärtung am Montag in München nicht mit der Mannschaft des FC Bayern, sondern individuell.

Die Prostitutionsaffäre, die die Vorbereitung der französischen Elf auf die WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) zu stören droht, war am Wochenende vom Fernsehsender „M6“ enthüllt worden. Nach Medienberichten, die sich auf Justizquellen berufen, wurden bereits zwei Nationalspieler in Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen einen Zuhälterring verhört, der in einer Diskothek in Paris offenbar auch minderjährige Mädchen als „Escort-Girls“ vermittelt.

Den Berichten zufolge soll auch Sidney Govou von Bayern Münchens Champions-League-Gegner Olympique Lyon vernommen worden sein. Govous Anwalt ließ mitteilen, sein Mandant habe mit einer Ermittlung gegen Zuhälter nichts zu tun. Die Befragung des Nationalspielers durch die Behörden dementierte er aber nicht ausdrücklich. Der 30 Jahre alte Flügelstürmer, der zuletzt bei Lyon häufiger auf der Bank saß, wurde unterdessen auch von seinem Verein in Schutz genommen. Lyon spreche dem Spieler Unterstützung und Vertrauen aus, hieß es.

Französische Medien hatten am Wochenende unter Berufung auf Justizkreise berichtet, mehrere Nationalspieler seien in die Affäre verwickelt. Einer von ihnen habe zugegeben, dass er eine sexuelle Beziehung zu einer Prostituierten gehabt habe, die laut Behörden zum Zeitpunkt der Ereignisse im vergangenen Jahr minderjährig gewesen sein soll. Er habe aber nicht gewusst, dass das Mädchen damals das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht habe, so der Profi. Der Spieler könnte vom zuständigen Richter angezeigt und laut Medien zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt werden.

Medien befürchten nun, dass die Affäre die Fans der „Grande Nation“ noch skeptischer werden läßt. Die „Bleus“ und ihr umstrittener Trainer Raymond Domenech hatten nach mäßiger WM- Qualifikation das Ticket für Südafrika im Playoff gegen Irland nur dank des berüchtigten Handspiels von Thierry Henry gesichert. In der Vorrundengruppe A trifft der Weltmeister von 1998 und amtierende Vizeweltmeister auf den Gastgeber sowie auf Mexiko und Uruguay.

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