Zum Thema Geheimhaltung gibt es eine Lesermeinung. Foto: SWB

Zur Debatte um öffentliche Sitzungen in VS schreibt unser Leser Herbert Kirner.

Zu dem Bericht kann man nur den Kommentar „Vertrauen ist ihre Währung“ von Cornelia Spitz empfehlen. Sie bringt es auf den Punkt.

 

Wie viel Kreisräte, Stadträte, Ortschaftsräte verstecken sich mit ihrer Meinung beim Bürgerdialog hinter den Entscheidungen in geheimer Abstimmung. Wie viel Kreisräte, Stadträte, Ortschaftsräte verlieren ihre Wählerstimmen, wenn sie öffentlich zu ihrer Meinung stehen würden und sich nicht hinter der geheimen Abstimmung verschanzen würden.

Man wird vor Ort im Dialog (meist Monolog) angelogen, es waren immer die anderen. Mit der Transparenz kann man selbst miterleben, wer und wie zu welchen Themen auch immer, abgestimmt hat und so ein Bild von dem Volksvertreter erhält. Dieses Bild ist ja für die nächste Wahl der Volksvertreter wichtig, um die Wahlstimme dem „richtigen Volksvertreter“ zu geben.

Öffentliche Infostände von Bewerbern für eines der zur Wahl anstehenden Volksvertreter sind nicht immer die Meinung, die sie bei geheimen Sitzungen kundtun und abstimmen. Warum läuft so viel schief, im Kleinen wie auch im Großen, durch die Geheimnistuerei der Volksvertreter?

Herbert Kirner, Villingen-Schwenningen

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