Wichtige Daten aus dem Entwurf für den Haushaltsplan 2026 der Stadt Schramberg wurden im Ortschaftsrat Tennenbronn vorgestellt.
Den Weg der Konsolidierung müsse die Stadt mit Einsparungen und mit der Erhöhung von Einnahmen weiterführen, stellte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr vor ihre Erklärungen zu Investitionen im Stadtteil Tennenbronn.
Auch der Einbruch der Gewerbesteuer auf 16,6 Millionen Euro führe zu einem negativen Saldo von 1,7 Millionen Euro im Ergebnishaushalt. Durch aktualisierte Daten des Landes könne das Minus auf 800 000 Euro reduziert werden. Durch zusätzliche Minderausgaben von etwa 780 000 Euro sei der Ergebnishaushalt nahezu ausgeglichen.
Tennenbronn mit hohem Investitionsanteil
Bei Investitionen von fast 14 Millionen Euro müssen gut 7,2 Millionen Euro fremdfinanziert werden. Dennoch sind in Tennenbronn Investitionen von 3,78 Millionen Euro vorgesehen, davon 2,9 Millionen Euro für erste Baumaßnahmen für die Sport- und Festhalle. Deren Neubau beginnt 2026 mit dem Aushub, der Hangsicherung und der Bodenplatte, kündigte Dorothee Eisenlohr an. Der Bauantrag sei eingereicht und befinde sich in Bearbeitung. Für den ökologischen Ausgleich für die Halle mit 230 000 Euro werde der Gersbach im Bereich Bruck umgelegt. Nach der Umlegung des Eichbachs zum Hochwasserschutz werde die Kirchstraße erneuert. Der 1. Bauabschnitt werde voraussichtlich im Dezember fertig; dafür und für den 2. Abschnitt werden 350 000 Euro eingeplant. Nach der Gemeinderatssitzung im Oktober blieb die Verantwortung für die Bereitstellung von Löschwasser bei der Stadt. Vorsichtshalber stehen 150 000 Euro für den Bau von Löschwasserbehältern bereit. Die Feuerwehrabteilung Tennenbronn bekommt für 650 000 Euro ein neues Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz; 250 000 Euro im Haushalt 2026 und eine Verpflichtungsermächtigung über 400 000 im Folgejahr. Für 120 000 Euro werden neue Schutzhelme für alle Kameradinnen und Kameraden beschafft.
Am Sportplatz Schächle wird das Granulat für 65 000 Euro ausgetauscht. Für die Straßenunterhaltung im Stadtteil werden 91 800 Euro eingeplant. In der Wohnung des Hausmeisters der Grundschule ist eine neue Heizung für 30 000 Euro vorgesehen. Trotz knapper Kassen werde investiert, wo es notwendig ist, wünschte Dorothee Eisenlohr, dass die „nötige Infrastruktur gepflegt, erhalten und ausgebaut wird“. Sie dankte dem Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Manfred Moosmann und der Ortsverwaltung sowie dem Bauhof für den engagierten Einsatz und hoffte auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr. Die Ortschaftsräte stimmten dem Haushaltsentwurf zu.