Betroffen ist etwa der Außenbereich „Rohrbach“. Foto: Dorn

In der Fragestunde in der Ratssitzung forderte eine Bürgerin Transparenz hinsichtlich des geplanten Anschlusses an die öffentliche Wasserversorgung im Außenbereich ein.

Bei der Debatte solle jeder Betroffene mitgenommen werden, im Raum stünde eine Gesamtinvestition von circa 20 Millionen Euro, die letztlich alle Schiltacher Einwohner über die Aufnahme von Schulden mitfinanzieren müssten, so die fragende Bürgerin.

 

Statt einer großen Lösung mit Anschlusszwang für alle Anlieger sollten der Bürgerin zufolge individuelle Lösungen mit in das Konzept miteinbezogen werden. Für die Sicherung der Wasserversorgung hätten einige Anwohner nämlich während der großen Trockenheit 2016/2017 mit der Fassung neuer Frischwasser-Quellen Beträge im vierstelligen Bereich in die Hand genommen. Diese Quellen sollten beim Anschluss der Außenbereiche an die öffentliche Wasserversorgung weiter genutzt werden dürfen.

Stellungnahme des Bürgermeisters

Bürgermeister Thomas Haas bestätigte in einer kurzen Antwort den Betrag von 20 Millionen Euro, der im Raum stünde, es seien aber noch keinerlei Beschlüsse gefasst ob und in welchem Umfang die Gemeinde Schiltach hier tatsächlich tätig werden müsste, um solidarisch diejenigen Anlieger im Außenbereich zu versorgen, die nicht in der Lage seien, sich weiterhin selbst mit Frischwasser über eigene Quellen zu versorgen.