Erste Überlegungen für eine Erweiterung der Aussegnungshalle stellte ein Planer dem Gemeinderat auf dem Friedhof in Hardt vor.
Thomas Broghammer, der auch Bauleiter beim Kindergartenbau ist, stellte seine ersten Überlegungen zu einer größeren Aussegnungshalle vor.
Nach seinem Eindruck passe die bestehende Halle nicht zu der schönen Anlage des Friedhofs mit vielen Bäumen.
Die Halle mit den seitlich angebauten Aufbewahrungsräumen begrenze den Friedhof im nördlichen Bereich. Das hohe Spitzdach der Halle sollte ersetzt werden durch ein langgezogenes gemeinsames Dach über der Anlage mit einem First über einer etwas breiteren Halle.
Die geschlossene Halle mit einem breiten Portal sollte mit einem an den seitlichen Wänden weitgehend offenen Vordach in Richtung Friedhof verlängert werden. Diese Vorschläge fanden grundsätzlich Gefallen bei den meisten Gemeinderäten.
Die neue Halle sollte durch Fenster von der Seite heller werden; heute könnte die Stimmung durch Beleuchtung beeinflusst werden.
Ein Baum auf dem Platz könnte eine Trauergemeinde etwas zur Halle hin konzentrieren, erhoffte Christina Weißer. Eine Begrenzung könne auch ein Brunnen auf dem Platz bieten, meinte Broghammer.
Mit einer neuen Halle auf der Eingangsseite könne sich das Geschehen zum Friedhof hin verschieben, erwartete Armin Klausmann.
Für eine Verschiebung des Standorts sahen andere Gemeinderäte keine Notwendigkeit.
Die Überlegungen für eine ganz neue Lage führten zur Frage des möglichen Budgets für eine neue Aussegnungshalle.
Weiteres Vorgehen
Bürgermeister Michael Moosmann schlug vor, die Kosten zu berechnen für eine breitere Halle am Standort mit einer verlängerten Sichtachse durch ein Vordach.
Broghammer will den Entwurf nach den Vorschlägen ausarbeiten und präzisieren. Dazu wolle er auch die Kosten überschlagen und mit dem Entwurf in einer der nächsten Sitzungen vorstellen.