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Simmozheim Von den Schwaben samt ihrer Eigenheiten

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Der Schwabe und seine Eigenheiten standen im Mittelpunkt einer Matineé des Simmozheimer Liederkranzes. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

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Simmozheim. Eine solche humoristische Matineé hat es im Gäu bisher noch nie gegeben: In der nostalgisch geschmückten Geißberghalle gingen Lieder und flotte Sprüche auf Schwäbisch bei der fröhlichen Mundart-Veranstaltung eine ebenso liebenswürdig-charmante wie fröhlich-unter- haltsame Symbiose ein.

Dazu hatte der Liederkranz den Diplom-Sportpädagogen Jo Beirer aus Ammerbuch eingeladen, der als freischaffender Künster, Komiker, Kabarettist und Musiker seine Brötchen verdient. "Ich bin im Oktober 1963 um 6.34 Uhr in Freuden geboren. Seither bin ich nicht mehr so früh aufgestanden", verrät er den Zuhörern und hat die Lacher auf seiner Seite. Seine humorvolle Analyse der Schwaben und ihre speziellen Besonderheiten packt er in Fragen: "Also, was isch dr Schwob?, Was ko der Schwob? Was mog der Schwob? Wellet ihrs wissa? Muss mrs wissa?"

Schnell im Element

Schnell ist der Mundartkomödiant in seinem Element. Er vermittelt seine Pointen immer wieder als schalkhafter Sänger schwäbischer Texte. Dann setzt er sich ans Klavier und schart den Simmozheimer "Chor 4 You" um sich. Schnell lernt dieser die einfachen Melodien sowie Refrains und verstärkt so die witzig- hintergründige Wirkung der Darbietungen. Natürlich kann der tüchtige Schwabe alles außer Hochdeutsch. Jetzt wird EU- Kommissar Günther Oettinger auf die Schippe genommen mit seinem "Slanglisch". Letztendlich sieht der Humorist den schwäbischen Dialekt dann auch mit schalkhaft-kritischen Augen: "I säg mei Holz zusamma", sei eine geradezu widersprüchliche Äußerung. Und der Kabarettist fügt hinzu: "No ned hudla, mr ka net schnell gnug langsam do".

Schlag auf Schlag

Alles geht Schlag auf Schlag. Zeit zum Nachdenken haben die Besucher immer nur dann, wenn der Simmozheimer Chor mit eingeschaltet wird. Einbezogen in schwäbische Schwätzle werden auch immer wieder vorne sitzende Besucher, die sich lachend in humorvoller Weise mit dem Meister unterhalten. Armin Breton, Simmozheims Vorzeigebass, kriegt dann auch noch Gelegenheit, seine tiefe, männlich-kraftvolle Stimme zur Geltung zu bringen. Ein Riesenapplaus ist Beirer und allen anderen Akteuren am Ende sicher. "Jo Beirer hat uns Schwäbisch so richtig schön erklärt und so manches Geheimnis gelüftet", freut sich der Vereinsvorsitzender Albert Schray und lädt die Gäste zu einem typischen schwäbischen Essen ein: Linsen und Spätzle.

 
 

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