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Simmozheim Neue Rutsche für die Kinderkrippe

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Eltern, Kinder, Erzieherinnen, Helfer der Firma "M&M Garten- und Landschaftsbau" (rechts vorne) und Bürgermeister Stefan Feigl (links hinten) freuen sich über die neue Rutsche für die Kinderkrippe. Foto: Biermayer Foto: Schwarzwälder Bote

Kinder wollen spielen, toben und klettern. Dafür braucht es die richtige Ausrüstung. Deshalb wurde jüngst in der Kindertagesstätte (KiTa) "Max und Moritz" in Simmozheim eine neue Rutsche eingeweiht. Diese wurde unter Mithilfe der Eltern gebaut.

Simmozheim. Es war zwar kalt, aber das war kein Hindernis: Eltern, Kinder und Erzieherinnen haben sich am Dienstagmorgen versammelt, um eine neue Rutsche im umgestalteten Garten der Kindergrippe der KiTa "Max und Moritz" in Betrieb zu nehmen.

"Die Idee dazu hatten wir schon vor einer Weile", erzählt KiTa-Leiterin Diana Owens. Seit mehr als sechs Jahren gebe es die Kindergrippe. Der angeschlossene Garten sei nach den Vorstellungen eines Architekten entstanden. Der habe hauptsächlich auf Übersichtlichkeit und Sicherheit geachtet. "Wir haben aber gemerkt, dass die Kinder auch schon im Alter zwischen eins und drei andere Bedürfnisse haben", erklärte Owens.

Firma spendet Arbeitszeit und Aushub

Die Kleinen bräuchten eine größere Herausforderung. "Die Kinder wollen sich auch mal verstecken", ergänzte ihre Kollegin Cornelia Di Muzio. Deshalb habe man schon Büsche und einen Apfelbaum gepflanzt. Es habe aber noch etwas gefehlt. Und da sei ihnen die Idee mit der Rutsche gekommen.

Allerdings koste so etwas immer viel Geld und müsse von der Gemeinde bezahlt werden. Da hätte sich ein Vater angeboten, die Arbeiten zu übernehmen. Bruno Asaresi, dessen Tochter die Kindergrippe besucht, arbeitet bei "M&M Garten- und Landschaftsbau" in Neuhausen. Asaresi hat dann seine Chefs gefragt, ob sie da nicht helfen könnten. "Wir fanden die Idee sofort gut", meinte Marco Schmauderer, der mit Marcus Lang die Firma leitet. Für die Kinder sei man gerne in die Bresche gesprungen.

"Wir haben die Arbeitszeit und den Aushub sozusagen gespendet", so Schmauderer. 54 Stunden hätten sie gearbeitet und eine Menge Erde bewegt. Das entspräche ungefähr einer Investition von 3500 Euro. Geld und Zeit, welche Schmauderer gerne zu Verfügung gestellt habe. "Für die Kleinen ist so eine Rutsche einfach toll", meinte Schmauderer zufrieden. Er selbst habe zwar noch keine Kinder, aber auch er wolle, dass es allen in der Kindergrippe gut gehe.

Selbstverständlich benötigt man Material, allem voran die Rutsche. Hier kam die Gemeinde ins Spiel. "Als wir gehört haben, dass die Eltern die Arbeiten übernehmen und "M&M" uns das sogar spendet, war für uns klar, dass wir die Materialkosten bezahlen", so Bürgermeister Stefan Feigl, der auch zur Einweihung gekommen war. Es sei ganz toll und überhaupt nicht selbstverständlich, dass Bruno Asaresi und seine Vorgesetzten die Arbeiten ohne zu zögern kostenlos übernommen hätten. Für diese Großzügigkeit gab es natürlich den Applaus der anwesenden Eltern und Erzieherinnen und des Bürgermeisters.

Auch KiTa-Leiterin Owens war sehr dankbar. "Es ist großartig, mit wie viel Engagement die Eltern bei uns dabei sind", so Owens. So hätten die anderen Eltern die Arbeiter mit Essen und Trinken versorgt. Außerdem hatten sie zur Einweihung eine Torte in Form des neuen Spielgeräts gebacken.

Und so durften die 16 Kinder der Krippe die Rutsche am Dienstag schließlich ausgiebig testen. "Die können jetzt endlich richtig spielen und sich ausprobieren", freute sich Owens. Rutschen, Toben, Klettern und auch mal Hinfallen gehöre zum Lernen der Kinder einfach dazu. Letzteres ist dank der Hackschnitzel um die Rutsche nun nur noch halb so schlimm. Die Kinder hatten sichtlich ihren Spaß mit dem neuen Gerät. Ein Vergnügen, dass sie in Zukunft dank vieler Helfer öfters genießen können.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 1308-91

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