Viele Simmozheimer Kinder feierten gestern begeistert Fasnet beim Schützenverein. Foto: Bausch

Kinderschar feiert begeistert Fasnet beim Schützenverein. Überraschungsgast zeigt jede Menge Tricks.

Simmozheim - Eine große Schar kostümierter Kinder tummelte sich gestern Nachmittag in der Schießhalle des Schützenvereins Simmozheim.

Der Verein hatte zur Kinderfasnet hinaus zur Schießanlage eingeladen. Viele Jungen und Mädchen kamen als Clown, Cowgirl, Biene Maya, Rabe Abraxas, Pirat, Chinesin sowie andere bunte Fantasiegestalten. "Wir wollen kinderfreundlich und sozial sein und dem Nachwuchs etwas bieten", unterstrich der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Maurer, der auch die Idee zu dieser fröhlichem Veranstaltung hatte. Und in der Tat boten die Planer und Betreuer, allen voran Barbara Maurer, ein tolles Programm, das schnell eine gute Stimmung aufkommen ließ.

Vor allem der kindliche Bewegungsdrang war gut eingeplant. Den konnten die kleinen Narren unter anderem ausleben beim Spiel "Reise nach Jerusalem", dem "Kartoffellauf" um Hindernisse und einer riesigen Polonaise, die sich froh gelaunt durch den Saal schlängelte und riesig Spaß machte. Fetzige eingespielte Musik verstärkte mit ihrem Flair das Fasneterlebnis der Kinder.

Eine besondere Überraschung gab es dann, als gegen 16 Uhr ein versierter Clown auftauchte, der die Kinder mit seinen Späßen und Zaubertricks in fröhliche Begeisterung versetzte. Immer wieder konnte man erstaunte Gesichter sehen und laute Lachsalven hören.

Wirt Torsten Steinmetz von der benachbarten Gaststätte Pulverfässle hatte mit einem leckeren Kuchenbüffet und Getränken für das leibliche Wohl der Kinder sowie ihrer erwachsenen Begleiter gesorgt. Viele Mütter und auch einige Väter saßen in gemütlichen Runden zusammen und freuten sich mit ihren Sprösslingen über die gelungene Veranstaltung.

"Es ist schön, dass hier viel für die Kinder getan wird", lobte die erst kürzlich zugezogenen Mutter Sandra Ogbebor, die mit ihrer fünfjährigen Tochter Eghosa gekommen war. "Die Kleinen können hier frei springen und sich austoben", unterstrich Mutter Dorothe Muschol, und ihre siebenjährige Tochter Rebekka hatte sichtlich viel Spaß in ihrer Rolle als Piratin.