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Simmozheim Für die kleinen Besucher wird was abgezapft

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Der Bad Liebenzeller Erkan Simsek (alias Saft-Maxe) presst mit seiner mobilen Mosterei frischen Saft aus Streuobstäpfeln und Birnen. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Simmozheim. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Deutschland. Und sie bieten vielen Vögel und Insekten Nahrung und Lebensraum.

"Ich möchte deshalb den Erhalt der wichtigen Streuobst- wiesen fördern, zudem das Obst sinnvoll verwerten und damit einen leckeren, gesunden Saft herstellen", sagt der Bad Liebenzeller Erkan Simsek. Deshalb hat der engagierte "Saft-Maxe" aus Monakam seine mobile Mosterei auf dem Parkplatz bei der Simmozheimer Geißberghalle aufgestellt.

Obstbaumbesitzer kommen mit ihren geernteten Früchten vorbei und lassen sich dort den Saft frisch pressen.

Es macht Spaß, bei dem interessanten Vorgang zuzuschauen. Diesmal ist neben älteren Simmozheimern auch eine Kindergartengruppe zur Mosterei gekommen. Die Kleinen staunen darüber, dass an einem Ende der Anlage Äpfel eingefüllt werden und am anderen Ende dann wenig später der fertige Saft herauskommt. Was früher in jedem größeren Bauernhof gesehen und erlebt werden konnte, ist heute nämlich technisch verfeinert fast nur noch bei mobilen Mostereien zu sehen.

Auf ein Förderband

Die Kleinen sind fasziniert und ganz bei der Sache. Sie sehen, wie Äpfel und Birnen aus Säcken auf ein Förderband geschüttet und zur Waschanlage transportiert werden. Hier wird das Obst gesäubert und gewaschen. Dann wird es weiterbefördert zur Rätzmühle, wo es zu Maische zerkleinert wird. Weiter geht es dann zur Bandpresse. Hier wird die Maischmasse gepresst.

Der Saft läuft anschließend in ein Auffangbecken und wird hier zum ersten Mal grob gefiltert. Danach rinnt er weiter in einen der beiden Fässer. "Durch die zwei Fässer wird sichergestellt, dass jeder Kunde den Saft von seinen eigenen Äpfeln erhält", erläutert der Fachmann.

In einem vierten Schritt wird der Saft noch einmal gefiltert und langsam auf 78 Grad erhitzt. "Damit bleiben die vielen Vitamine und wertvollen Nährstoffe erhalten und der Saft wird haltbar gemacht", unterstreicht Simsek. Am Ende wird die Flüssigkeit über die automatische Abfüllanlage in die "Bag-in-Boxen" abgefüllt und luftdicht verschlossen. Aber es wird nicht alles verpackt, sondern Saftmaxe zapft noch etwas ab für die kleinen Besucher. Diese sind begeistert davon, wie gut frisch zubereiteter Apfelsaft schmeckt.

Noch einmal Station

"Unser so gepresster Saft ist ungeöffnet über ein Jahr lang und nach Anbruch mindestens noch drei Monate lang haltbar", hebt Simsek hervor. Am kommenden Samstag, 26. Oktober, wird er von 9 bis 18 Uhr noch einmal in der Gäugemeinde Simmozheim Station machen. Anmeldung und Auskunft unter der Telefonnummer 0171/ 4 27 23 09.

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