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Simmozheim Eine mehr als willkommene Zwischenlösung

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Einmal pro Woche kommt der mobile Verkaufswagen nach Simmozheim. Das findet viel Anklang. Foto: Tröger Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Interims-Lösung, die bisher gut angenommen wird, ist der Verkaufswagen mit frischen Lebensmitteln, der einmal in der Woche in der Simmozheimer Schillerstraße hinter dem Rathaus Station macht.

Simmozheim. Nachdem der "nah und gut"-Markt im Sommer seine Türen geschlossen hat, haben vor allem ältere Einwohner der Gäugemeinde schlechte Karten, wenn es darum geht, sich mit dem täglichen Bedarf ortsnah und auch zu Fuß zu versorgen. Nach einer Unterschriftenaktion und intensiven Diskussionen im Gemeinderat wurden die Weichen für einen neuen Landmarkt in der Ortsmitte gestellt. Dieser soll im Frühjahr 2020 seine Pforten am Standort des geschlossenen Marktes als Lebensmittelladen zur Nahversorgung öffnen (wir berichteten).

"Von Gemeinderat Friedbert Baral kam die Anregung, dass der Verkaufswagen des Pfeiflehofs aus Seewald doch schon in der Gemeinde unterwegs ist und eventuell bereit wäre, an zentraler Stelle zu bestimmten Zeiten präsent zu sein", sagt Bürgermeister Stefan Feigl auf Nachfrage. Diese Option war möglich und so haben die Simmozheimer seit drei Wochen nun immer Dienstag von Viertel nach elf bis Viertel vor zwölf die Möglichkeit, frische Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Eier, Nudeln, Brot sowie Maultaschen und Knödel zentral im Ort einzukaufen.

Schon einige Zeit, bevor der Verkaufswagen klingelnd in die Schillerstraße einbiegt, warten die ersten Kundinnen. "Wir sind sehr froh, dass es diese Möglichkeit jetzt gibt", sind sie sich einig. In die angeregte Unterhaltung werden auch die neu Dazukommenden mit aufgenommen. Genau "deshalb ist es auch gut, dass wir wieder einen Laden in der Ortsmitte bekommen, weil da trifft man sich und kann seine Schwätzle halten."

Eine betagte Dame mit Rollator kommt aus dem Altort zum Verkaufswagen. Für sie ist es wichtig, dass sie zu Fuß ihre Besorgungen machen kann. "Hoffentlich haben die Simmozheimer jetzt verstanden, dass sie dann auch im neuen Landmarkt einkaufen müssen, wenn der Bestand haben soll", macht eine andere Kundin mit Blick in die Zukunft deutlich.

Der freundliche Verkäufer im "rollenden Nahversorger" überzieht heute seine Standzeit, bis alle wartenden Kunden, vom jungen Familienvater, der Mutter mit Tochter, die für "starke Brüder- und Vater-Männer" einkaufen bis zu alleinlebenden Seniorinnen und Senioren, bedient sind.

Weichen für Landmarkt werden gestellt

Der Gemeinderat wird nächste Woche die Weichen dafür stellen, dass die Ansiedlung des künftigen Landmarktes auch mit Fördermitteln aus dem Leader-Programm unterstützt werden kann, wie Bürgermeister Feigl erklärt. "Ich war zwar für die Option Discounter, aber nach dem mehrheitlichen Votum für den Landmarkt wird die Verwaltung nach Kräften alles tun, damit es zügig wieder ein zentrales Ladengeschäft gibt."

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