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Simmozheim Bürgermeister macht Mut für neue Aufgaben

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Beim Jahresabschluss war in Simmozheim Geselligkeit angesagt. Fotos: Bausch Foto: Schwarzwälder Bote

Neues zu wagen und aufgeschlossen neue Wege zu gehen, dazu rief der Simmozheimer Bürgermeister Stefan Feigl in seiner Silvesteransprache auf. Für die musikalische Umrahmung sorgte in diesem Jahr der Liederkranz.

Simmozheim. Bei seiner gründlichen Bestandsaufnahme vor zahlreichen Simmozheimer Bürgern blickte der Rathauschef mit Optimismus in die Zukunft. "Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen", zitierte Feigl den Schweizer Autoren und Theologen Kurt Marti. Es bringe eben keinen Fortschritt, "dort zu bleiben, wo man ist oder immer nur auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln". Feigl ging dann auf die zukunftsweisenden Großprojekte ein, die im vergangenen Jahr unter großer Bürgerbeteiligung angeschoben wurden. Das Projekt Gewerbegebiet "Rötestraße" ist bereits abgeschlossen. "Mit den Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen wird eine der finanziellen Grundlagen für die Realisierung des wohl größten Projekts gelegt, das die Gemeinde Simmozheim in den letzten Jahrzehnten auf den Weg gebracht hat", unterstrich der Schultes.

Lebendiger Treffpunkt für alle Generationen

Mit dem Erlös sei die Finanzierung für die Neugestaltung der Ortsmitte im Bereich des Schillerareals weitgehend gesichert. Dort wurden die umfangreichen Abbrucharbeiten bereits abgeschlossen. Jetzt gehe man daran, einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen zu schaffen. Dazu würden dort Bildungs- und Betreuungsangebote für Jung und Alt, Versorgungsangebote im Bereich der Gastronomie und des täglichen Bedarfs, kulturelle Angebote sowie eine Kinderkrippe und Kindergartenplätze geschaffen. Für die Jugendlichen werde eine zeitgemäße Mediathek und freies WLAN ein- gerichtet. Hinzu kommen Wohn- und Pflegeplätze für ältere Menschen. Für die Vergabe der Planungsleistungen für dieses umfassende Projekt wurde bereits die erforderliche EU-weite Ausschreibung getätigt. Auch das dritte Großprojekt, die Erschließung des Baugebiets "Mittelfeld", wird vorangetrieben.

"Am 9. Mai 2019 konnte der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan ›Mittelfeld III 2019‹ gefasst werden", so der Verwaltungschef. Dort werde Wohnraum entstehen für 250 neue, zusätzliche Einwohner. Mit dem Bebauen der Flächen ist ab dem Jahr 2022 zu rechnen. "Zu einer zukunftsfähigen Gemeinde gehört auch, die Einwohnerzahl mittel- und langfristig zu stabilisieren und nach Möglichkeit auch verträglich zu steigern", unterstrich Feigl. Nur so könnten öffentliche Einrichtungen im Ort gesichert und weiter ausgebaut werden. Auch auf das Problem der Nahversorgung mit Lebensmitteln ging der Bürgermeister ein. Dabei ging es um die Entscheidung darüber, ob ein schnell zu realisierender Landmarkt oder die Errichtung eines Supermarktes angestrebt werden sollte. "Auch wenn ich mir für Simmozheim die große Lösung gewünscht hätte, so werden wir trotzdem gemeinsam versuchen, die beschlossene Lösung zum Erfolg zu führen", hob Feigl hervor.

Sowohl das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr als auch die Maibaum-Hocketse und das gelungene Fleckenfest zeige, dass die Simmozheimer geschlossen zusammenstehen und mit großem Einsatz mitgestalten.

Wiederwahl der Räte ein gutes Zeichen

Die Tatsache, dass sich alle Gemeinderäte, die zur Wiederwahl kandidierten, erneut gewählt wurden, deutete der Rathauschef als gutes Zeichen. Dies zeige, dass "die Bürger mit unserer Arbeit bislang offensichtlich zufrieden waren. Auch das Mitwirken der Simmozheimer bei wichtigen Entscheidungen habe sich bewährt. "Ich bin überzeugt davon, dass Bürgerbeteiligung der beste Weg ist, die Menschen an ihren Wohnort zu binden und sie noch mehr für die Kommunalpolitik zu interessieren", hob der Schultes hervor.

Noch lange wurde im Rathaus bei einem Umtrunk lebhaft über das Gehörte diskutiert.

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