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Simmersfeld Pony verstümmelt: Menschen sind empört

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Blick auf die Pferdekoppel des betroffenen Hofs in Fünfbronn. Foto: Köncke

Simmersfeld-Fünfbronn - Die Fotos des am Samstag in Fünfbronn getöteten Ponys sind erschreckend. So sehr, dass Facebook eines mit Warnung versehen hat. Vieles spricht für die Tat eines Unbekannten. Endgültige Gewissheit wird laut Polizei aber erst die Obduktion ergeben, deren Ergebnis am Dienstag erwartet wird.

Die Tötung und Verstümmelung eines Ponys auf dem Hof im Simmersfelder Ortsteil Fünfbronn hat nicht nur bei Pferdebesitzern für Entsetzen und Abscheu gesorgt – erst recht, als über Facebook Bilder von "Pina" mit schweren Verletzungen gepostet wurde. Viele Nutzer äußern sich in den Kommentaren sehr emotional und bewegt.

Bürgermeister Jochen Stoll ist empört

Bürgermeister Jochen Stoll hat die Tötung am Sonntagnachmittag mitbekommen, sich inzwischen telefonisch bei der Familie gemeldet und sein tiefe Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. "Wie kann man nur so etwas Grausames machen", äußerte er sich im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. "Ich bin empört und hoffe, dass das Verbrechen rasch aufgeklärt wird."

Der Schwarzwälder Bote hatte die Pony-Besitzer am Montag selbst nicht direkt erreichen können.

Kann es sein, dass der oder die Täter aus Simmersfeld oder vielleicht sogar aus Fünfbronn selber kommen? Das glaubt der Bürgermeister nicht. Im Murgtal habe sich vor einiger Zeit ein ähnlicher Vorfall ereignet, die Rinder hätten aber den Angriff überlebt.

Auffällig ist, dass sich schon einmal ein Vorfall mit Pferden im kleinen Ortsteil Fünfbronn ereignet hat. Sechs Wochen lang terrorisierte ein Unbekannter im Sommer dieses Jahres die Familie Waidelich und ihren Kutscherhof. Auf Weideflächen wurden Elektrozäune durchtrennt, Stuten und Wallache bei Tag und in der Nacht auf die Straße getrieben und eine aufgestellte Wildkamera zerstört. Wie die jetzt betroffener Familie zerbrach sich damals auch die Waidelichs den Kopf, wer als Täter infrage kommen könnte, ihnen schaden oder sich auf diese Weise rächen wollte. Nach dem Zeitungsbericht "hat der Spuk aufgehört", erinnert sich Ortsvorsteher Werner Schwemmle.

Grausamer Pferdehasser doer wildes Tier?

Auch wenn offenbar vieles für eine Tat von Menschenhand spricht und die Besitzer des Tieres in dem am Montagabend mehr als 22 000-mal im sozialen Netzwerk geteilten Beitrag davon überzeugt zeigen, wollte dies die Pressestelle der Polizei in Pforzheim noch nicht abschließend bestätigen. Und das auch nicht von ungefähr: Bei einem ähnlichen Fall im Enzkreis habe die Obduktion des Tieres schließlich ergeben, dass es von einem anderen Tier angegriffen worden war. Und auch beim jetzt betroffenen Pferdehof gab es im Jahr 2018 Tierangriffe auf zwei junge Pferde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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