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Simmersfeld Die meisten AGs müssen pausieren

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Für die zweite Klasse der Grundschule Egenhausen und Lehrerin Birgit Rentschler hat der Unterricht bereits am Montag dieser Woche begonnen. Im Bild rechts: Rektor Andreas Schrade. Foto: Köncke Foto: Schwarzwälder Bote

27 Erstklässler in der Albblickschule Simmersfeld, 14 in der Grundschule Egenhausen und zwölf im Bildungshaus Walddorf: Wegen Corona findet die Aufnahmefeier in diesem Jahr unter veränderten Bedingungen statt.

Simmersfeld/Egenhausen/Altensteig-Walddorf. 96 Jungen und Mädchen besuchen aktuell die Albblickschule in Simmersfeld. Unterrichtet werden sie in fünf Klassen von sechs Lehrern und Rektor Thorsten Früchtl. Bei den Pädagogen gab es weder Abgänge noch Zugänge.

Die Einschulungsfeier findet am kommenden Samstag, 19. September, um 10 Uhr in der Albblickhalle statt. Pfarrer Alexander Schweizer hält eine Andacht und der Schulleiter heißt die Schulanfänger und deren Begleiter willkommen. Die Klasse zwei führt ein musikalisches Theaterstück in digitaler Form auf. Anschließend gehen 27 "Einser" mit ihrer Lehrerin Simone Ziefle ins Klassenzimmer.

In Egenhausen ist die Zahl der Grundschüler von 105 auf 87 gesunken. "In den nächsten Jahren sind es wieder mehr", hat sich Rektor Andreas Schrade (37) erkundigt. Eingerichtet wurden fünf Jahrgangsklassen. Lehrerin Ana Braun ist in eine Nachbarschule abgeordnet worden und Klaus Bayer in Pension gegangen. Den Unterricht erteilen acht Pädagogen und der Schulleiter.

Die Aufnahme der Erstklässler findet ausnahmsweise bereits am Freitag , 18. September, in der Silberdistelhalle statt. Begonnen wird um 9.15 Uhr mit einer Andacht von Pfarrer Ulrich Holland. Anschließend heißt Andreas Schrade rund 50 Besucher willkommen. Wegen Corona ist die Zahl der Begleiter beschränkt. Die Zweitklässler sagen ein Gedicht auf und überreichen Patengeschenke an die Anfänger. Drittklässler beteiligen sich am Programm mit Sketchen und Viertklässler führen ein Theaterstück auf. Außerdem erklingt Flötenmusik (Klasse 3) und ein Musikstück mit Klavier und Schlagzeug (Klasse vier). Im Anschluss werden die Neulinge von Lehrerin Iris Abel ins Klassenzimmer geleitet – eine Stunde später können sie von den Eltern auf dem Schulhof wieder in Empfang genommen werden.

Die Grundschule Egenhausen ist bekannt für viele Arbeitsgemeinschaften. Weder die Schach- und die Computer-AG, noch die Fußball- Theater- und Kunst-AG können wegen Corona und der "Jahrgangsvermischung" vorläufig weitergeführt werden. Lediglich die Tischtennis-AG wird fortgesetzt. Und jeden Dienstagnachmittag nehmen sich zwei Erzieherinnen des Freudenstädter Oberlinhauses Zeit für eine zweistündige "Spiele-AG".

Stolz ist Schrade auf die digitale Ausstattung seiner Schule. Nach der Ausarbeitung eines schlüssigen Medien-Entwicklungskonzepts wurden Gelder aus dem landesweiten Digitalpakt zur Verfügung gestellt, sodass weitere Endgeräte (Tablet, Deckenbeamer, Projektor und andere) angeschafft und in den Sommerferien durch Arbeitseinsätze von Lehrkräften und Unterstützung der Gemeinde Egenhausen betriebsfertig installiert werden konnten.

Dank Digitalpakt gut ausgestattet

Bernd Zachrich (60) feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Seit 20 Jahren leitet er das Bildungshaus in Walddorf. Acht Lehrkräfte unterrichten im neuen Schuljahr 74 Jungen und Mädchen in vier Klassen. Zusätzlich werden sechs geistig behinderte Kinder als Außenklasse der sozialpädagogischen Einrichtung in Bad Teinach-Zavelstein gefördert. Dafür hat die Karl-Haldenwang-Schule zwei Lehrkräfte abgestellt.

Neue Pädagogen im Bildungshaus sind Ana Braun (Klasse 1) und Natalie Schaffrick (Klasse 3). Eine Lehrerin fällt nach Angaben des Rektors "ganz aus", zwei seien coronabedingte "Risikolehrer" und könnten nur für den Digitalunterricht eingesetzt werden.

Die Aufnahme für die Erstklässler findet am kommenden Samstag, 19. September, komplett in der Johanneskirche statt. Sie beginnt um 9 Uhr mit einer Andacht von Pfarrer Gerolf Krückels. Weil im Gotteshaus "genug Platz" ist, könnten in jeder Bankreihe neun Familienmitglieder sitzen. Bei der Feier um 9.30 Uhr spricht der Rektor ein Grußwort, die Kindertagesstätte verabschiedet ihre Abgänger – zwischen dem Bildungshaus und der Vorschuleinrichtung besteht eine enge Verzahnung –, es wird ein Film gezeigt, Drittklässler führen einen Tanz auf und Viertklässler stellen sich als Paten der Schulanfänger vor. Die Eltern werden auf dem Platz zwischen dem Evangelischen Gemeindehaus und der Kirche von Zweitklässlern bewirtet.

Weil die Feier für Zachrich "ein Fest der ganzen Schulgemeinde" sein soll, gilt der Samstag als regulärer Unterrichtstag mit allen Kindern. Das Bildungshaus hat ebenfalls eine zweiwöchige "Lernbrücke" errichtet. Am freiwilligen Angebot in den Sommerferien haben sich nach Angaben von Zachrich zehn Grundschüler beteiligt. Den Stützunterricht erteilten Ulrike Dengler und Natalie Schaffrick. Mit der digitalen Ausstattung des Bildungshauses ist der Rektor "sehr zufrieden". Nachdem Mittel aus dem Digitalpakt geflossen seien, könne man auch Schüler aus finanziell nicht so gut gestellten Elternhäusern mit Endgeräten versorgen.

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