Tiere wie Pferde auf den Koppeln und in den Ställen bekommen oft in der Silvesternacht panische Angst. Die Sperrung der Eselshalde sei aber nicht möglich, erklärt Bürgermeister Weide. Foto: Bohnert-Seidel

Feuerwerk soll im Ort bleiben, um Tiere in den Weinbergen zu schützen.

Angst um ihre Tiere in den Ställen in den Weinbergen haben viele Tierbesitzer. Auch in diesem Jahr hat sich Ute Stingl aus Friesenheim an den Gemeinderat gewandt und in der Silvesternacht um Rücksichtnahme gegenüber den Tierhaltungen gebeten. Pferde, Schafe, Ziegen, Hühner – befinden sich in vielen Unterständen in den Weinbergen. Aber auch für alle Wildtiere dürften Böller und Raketen zu Angstzuständen führen. Schon Tage vor der Silvesternacht sind Böller zu hören.

 

Sperrung der Eselshalde ist nicht möglich

Beliebt sind Treffpunkte in den Weinbergen auf der Eselshalde oder dem Kronenbühl und Ihlenbühl in Friesenheim. Von dort lässt sich, sollte der Himmel klar sein, das Feuerwerk am besten beobachten. Hier bitten Tierhalter jedoch um Rücksichtnahme und darum, die Raketen und Böller im Ort freizuschalten. Eine Sperrung der Eselshalde oder den weiteren Hügelrücken sei laut Aussage von Friesenheims Bürgermeister Erik Weide nicht möglich. Gleichwohl appelliere er an die Vernunft und Rücksichtnahme der Bevölkerung. Im vergangenen Jahr habe diese Rücksichtnahme sehr gut geklappt, teilte Bürgermeister Weide in einer vergangenen Sitzung des Gemeinderats mit. Darauf hoffe er auch in diesem Jahr. Außerdem sei auch die Polizei informiert. Es wird verstärkt um Rücksichtnahme auf Höfe und wildlebende Tiere gebeten. Es gilt so Bürgermeister Weide: „Lassen Sie die Silvesterparty im Ort und gehen Sie nicht in die Reben.“