Feierten den Jahreswechsel: OB Klaus Eberhardt (rechts) mit seinem bisherigen Amtskollegen aus Rheinfelden/Schweiz Franco Mazzi und Ehefrauen Foto: Heinz Vollmar

Beide Rheinfelden begrüßten das neue Jahr mit einem fulminanten Feuerwerk.

Vor einigen Tausend Besuchern, die sich auf der alten Rheinbrücke und in der Rheinbrückstraße versammelt hatten, faszinierte vor allem der nächtliche Feuerzauber, der kurz nach Mitternacht einsetzte und die Menschen in seinen Bann zog. Daneben lockten Glühwein- und Sektstände beidseits des Rheins die Nachtschwärmer an, die einmal mehr hautnah den Jahreswechsel miterleben wollten.

 

Das mit Lampions beleuchtete Inseli, die weihnachtlich geschmückte Altstadt von Rheinfelden/Schweiz sowie die stimmungsvolle Musik, die auf der Rheinbrücke erschallte, taten ein Übriges, um den Jahreswechsel zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Für die Sicherheit der Besucher sorgte auf der deutschen Seite des Rheins ein Sicherheitsdienst, der darauf achtete, dass keine privaten Feuerwerksartikel auf die Rheinbrücke gelangen konnten. Auch das Mitbringen von Getränken wurde auf der deutschen Seite im Gegensatz zu den Eingangskontrollen auf der Schweizer Seite des Rheins untersagt.

Festmeile gut gesichert

Schwere Feuerwehrfahrzeuge sorgten in der Zähringerstadt darüber hinaus dafür, dass keine Fahrzeuge in die Festmeilen gelangen konnten. In Rheinfelden (Baden) versperrten Lastkraftwagen die Zufahrten.

Etwas Wehmut begleitete indes das Treffen von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt mit seinem bisherigen Amtskollegen, Stadtammann Franco Mazzi, auf der alten Rheinbrücke. Sie hatten sich dort seit vielen Jahren bei jedem Jahreswechsel getroffen, um die grenzüberschreitende Freundschaft der beiden Rheinfelden zu unterstreichen.

Viel privater Feuerzauber

Für Franco Mazzi war es in der Silvesternacht das letzte Treffen, nachdem er in den Ruhestand gewechselt war. Seine Nachfolgerin, Stadtpräsidentin Claudia Rohrer, weilte derweil im Urlaub und konnte ihrem badischen Kollegen daher keine Neujahrsglückwünsche überbringen.

Vor dem offiziellen Feuerwerk, das kurz nach Mitternacht gezündet wurde und den Nachthimmel erhellte, gab es jedoch jede Menge privaten Feuerzauber außerhalb der Sperrzone in der Rheinbrückstraße.

Hier entwickelten sich teilweise prekäre Situationen, weil auf unachtsame Weise Böller und andere Feuerwerksartikel inmitten der Menschen explodierten – ein Phänomen, das unmittelbar an der stark befahrenen Bundesstraße bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten war.