Raclette lässt sich in vielen Variationen genießen: Ob mit Speck, Zwiebeln oder gar Ananas. Foto: dpa/ /Doreen Hassek

Silvester ist der perfekte Anlass für Raclette. Was außer Käse noch in die Pfännchen gehört. Redakteure aus Donaueschingen verraten ihre Lieblingszutaten.

Wenn sich alle anderen in die kurze Weihnachts- und Winterpause verabschieden, macht sich ein Haushaltsmitglied vielerorts bereit für den großen Auftritt: Das Raclette gehört, neben dem Käsefondue, zu den Lieblingsessen der Deutschen an Silvester. Kein Wunder, ist es doch perfekt geeignet für Partys und große Familien.

 

Auch die Redakteure toben sich gerne an der kleinen Pfanne aus und bedienen die eigenen Vorlieben, die es sonst nicht mit ins Gericht schaffen. Hier sind unsere fünf Raclette-Must-Haves.

Für Redakteur Daniel Vedder braucht es zum perfekten Raclette an Silvester eigentlich nicht viel. Neben dem Pflichtprogramm des originalen Schweizer Raclette-Käse – bitte mit Chili – und einer Auswahl an Soßen, braucht es für ihn vor allem Tortellini. Bereits vorgekocht begeistern sie in der Pfanne unter einer Käsedecke oder auf der Platte knusprig nachgebraten.

Und da der eigentliche Star des Raclettes der Käse ist, geht es für den Redakteur meist nur darum, welche Zutat möglichst gut darunter passt. Daher bleibt auch die zweite Pflichtzutat simpel und die Wartezeit kurz: Tacos oder Nachos. Schnell ist der Käse in der Pfanne über den Tacos verschmolzen, und die Pfanne kann gut die Zeit für andere Kreationen überbrücken. Eine große Auswahl an Geschmäckern braucht es für die Redaktionspraktikantin Kassandra Lippe beim Raclette. Sie ist beim Raclette gerne mutig. Neben den üblichen Zutaten gibt es für sie einen unerwarteten Ehrengast: die Ananas. Der süße, leicht säuerliche Geschmack der Ananas gleicht den salzigen, würzigen Käse perfekt aus.

Die Ausgewogenheit zwischen würzig deftigen Zutaten wie Speck, Pilzen und Erdnüssen und leichten, erfrischenden Zutaten wie Paprika, Zucchini und Kräuterquark ist für sie der Schlüssel zum ganz besonderen Geschmackserlebnis. Ihr Tipp für die, die auf den süß-salzig Geschmack gekommen sind: Silberzwiebeln statt normalen Zwiebeln. Sie bringen Frische und sind bekömmlicher.

Für Redakteurin Denise Key ist klar: Der wahre Genuss entsteht durch die Kombination aus frischen Zutaten, guter Vorbereitung und entspanntem Tempo. Wichtigster Tipp: lieber klein anfangen. Statt den Pfännchen mit allem gleichzeitig zu füllen, lohnt es sich, die Varianten zu variieren – mal mit Gemüse und Kartoffeln, mal mit Speck, Pilzen oder Früchten. Silberzwiebeln, Mais und Gewürzgurken dürfen nicht fehlen. Am schönsten wird Raclette, wenn niemand hetzt. Zeit nehmen, ausprobieren, reden – das ist ihr Rezept für einen gelungenen Raclette-Silvesterabend.