Silvester-Knaller sind nicht ungefährlich. Bitte Abstand halten! Foto: dpa

In knapp einer Woche wird zum Jahreswechsel wieder geknallt, was das Zeug hält. Ärzte beobachten eine Zunahme ernster Verletzungen durch Feuerwerkskörper an Silvester und warnen davor, ein Knalltrauma auf die leichte Schulter zu nehmen.

In knapp einer Woche wird zum Jahreswechsel wieder geknallt, was das Zeug hält. Ärzte beobachten eine Zunahme ernster Verletzungen durch Feuerwerkskörper an Silvester und warnen davor, ein Knalltrauma auf die leichte Schulter zu nehmen.

Freiburg - Vor der Silvesternacht haben Freiburger Ärzte vor den Gefahren für Augen und Ohren durch Feuerwerkskörper gewarnt. Seit der neuen Sprengkraftverordnung würde es einer Umfrage zufolge immer häufiger zu gravierenderen Verwundungen durch Knallkörper kommen, wie die Universitätsklinik am Donnerstag mitteilte.

Ein Knalltrauma könne das Gehör Monate, Jahre oder sogar lebenslang schädigen. Die Experten mahnen zudem an, bei ersten Anzeichen umgehend zum Arzt zu gehen. „Wer erst eine Nacht seinen Rausch ausschläft, hat schlechtere Heilungsaussichten.“

Im Jahr 2010 wurde die erlaubte Sprengmasse pro Feuerwerksbatterie den Angaben zufolge von 200 auf 500 Gramm angehoben.

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