Das OHG und das Skiinternat Furtwangen machten bei einem Wettbewerb mit und überzeugten die Jury – unter anderem mit alternativen Pistenkonzepten.
Was passiert mit dem Wintersport im Hochschwarzwald, wenn Schnee immer seltener wird? Mit dieser Frage beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Wettbewerbs „Schneesport im Ländle – Visionen 2030“, den das Bernauer Skiköpfermuseum ausgeschrieben hatte.
Die besten Arbeiten wurden nun im Museum ausgezeichnet. Darüber wird in einer Pressemitteilung informiert.
Teilgenommen hatten auch das Otto-Hahn-Gymnasium und das Skiinternat Furtwangen sowie die Skizunft Bernau. Besonders erfolgreich war das Otto-Hahn-Gymnasium: Vier Schülerinnen und ein Schüler überzeugten die Jury mit ihren Aufsätzen und erhielten die drei ausgelobten Preise.
In ihren Beiträgen gingen die Jugendlichen davon aus, dass schneereiche Winter künftig kaum noch zu erwarten sind und künstliche Beschneiung keine dauerhafte Lösung darstellt. Stattdessen entwickelten sie kreative und nachhaltige Ansätze: von alternativen Pistenkonzepten und digitalen Angeboten wie Virtual Reality über neue Sportarten und Ganzjahresnutzung der Skigebiete bis hin zu einem umweltfreundlichen „Green Winter Resort“, das Naturerlebnisse und sanften Tourismus in den Mittelpunkt stellt. Die eingereichten Arbeiten wurden von einer Fachjury aus Vertretern des Kultusministeriums und des Skiverbands Schwarzwald bewertet. Die Entscheidung fiel knapp aus, da alle Beiträge durchdacht und praxisnah waren, hieß es in der Begründung. Entsprechend groß war das Lob bei der Preisverleihung für das Engagement und die Ideenvielfalt der Schülerinnen und Schüler.
In der feierlichen Zeremonie im Bernauer Skiköpfermuseum wurden nun die Preisträger gewürdigt. Über ihren ersten Platz freuten sich Alida Kamala Müller und Leonie Zier, die mit ihrer Arbeit schlussendlich die Jury überzeugen konnten.
Museumsgründer stiftet das Preisgeld
Der erste Platz wurde mit 1000 Euro Preisgeld dotiert, wovon 200 Euro dem Skiinternat zukommen. Die Zweitplatzierten Alicia Glauch und Vesa Bayrami erhielten ein Preisgeld von 800 Euro, davon gehen 200 Euro an das OHG, und Marc Heizmann, der Drittplatzierte, freute sich über 400 Euro, wovon 100 Euro die Skizunft Bernau erhält. Die Preisgelder von insgesamt 2200 Euro hatte der Gründer des Skiköpfermuseums, Walter Strohmeier, gestiftet. Der Siegerbeitrag wird bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Cortina d’Ampezzo vorgestellt.