Martin Wagener (von links), Lehrkraft Uwe Walter mit dem Gewinnerteam Inbestment Benjamin Best und Simon King aus den Beruflichen Schulen Schramberg mit Matthias Neth bei der Preisübergabe in Stuttgart Foto: KSK Rottweil

Jugendliche aus Schramberg sind Landessieger beim Planspiel Börse.

Einen Kursgewinn von rund 23 000 Euro haben Schüler der Beruflichen Schulen Schramberg in vier Monaten erzielt. Allerdings nicht real, sondern beim Planspiel Börse der Sparkassen in Deutschland. Das erfolgreiche Schüler-Team setzte sich damit an die Spitze im Land.

 

Zwar sind die Depotgewinne fiktiv – die insgesamt sechs Gewinnerteams können sich aber dennoch über reale Preise freuen. Matthias Neth, Präsident des Sparkassenverbands Baden-Württemberg (SVBW), und Martin Wagener, Head of Group Regulatory and Governmental Affairs der Börse Stuttgart, gratulierten den besten Schülerteams aus BadenWürttemberg und übergaben in der Börse Stuttgart Geldpreise zwischen 250 und 1000 Euro.

Wirkung politischer Ereignisse auf die Märkte

Der Spielzeitraum vom 1. Oktober bis 24. Januar deckte eine besonders spannende Börsenzeit ab: Die Jugendlichen erlebten quasi hautnah, welche Wirkung politische Ereignisse wie die US-Präsidentschaftswahl und geopolitische Unsicherheiten auf die Märkte haben können. Die Zeit war zudem geprägt von sich stabilisierenden Energiepreisen sowie sinkender Inflation.

Das Planspiel Börse

Das Planspiel Börse ist ein Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa zur Förderung der finanziellen Bildung. Es findet seit 1983 jährlich statt.

In der Spielphase können die Teilnehmer über ein fiktives Depot mit einem Startguthaben in Höhe von 50 000 Euro Aktien und Wertpapiere erwerben und verkaufen. Für die Ausrichtung auf nachhaltig orientierte Geldanlagen erhielt das Planspiel Börse von der Deutschen Unesco-Kommission die Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Insgesamt beteiligten sich 2024/2025 landesweit rund 14 000 Schüler am Planspiel Börse. Deutschlandweit waren es knapp 100 000 – so viele wie noch nie. Baden-Württemberg gehört mit Bayern zu den Bundesländern mit der höchsten Beteiligungsrate. Die nächste Runde startet am 1. Oktober.