Was in ihm steckt, sieht man ihm von außen gar nicht an: Jochen und Thomas Maas (von links), Harald Eppler, Ermilio Verrengia und Helmut Reitemann nahmen den neuen Elektrobus für die Gartenschau in Augenschein. Foto: sb/Paul & Tine Bossenmaier

Während der Gartenschau soll in Balingen ein besonderer Elektro-Shuttlebus zwischen dem Gelände der Volksbankmesse und Innenstadt verkehren. Am Montag wurde das Fahrzeug geliefert, am Dienstag war die erste Probefahrt.

Auf dem Gelände der Firma Maas nahmen Jochen und Thomas Maas, Harald Eppler, Ermilio Verrengia und Helmut Reitemann nahmen den neuen Bus in Augenschein. Er soll auf der Gartenschau für einen klimaschonenden Transport der Gäste vom großen Parkplatz auf dem Messegelände zu den Anlaufpunkten in der Stadt sorgen.

Das Besondere ist von außen nicht zu sehen

Was in ihm steckt, sieht man ihm von außen gar nicht an. Das Besondere an dem vom Forschungsprojekt „ELINA“ ausgerüsteten Fahrzeuge: Seine Batterien werden mittels Induktionstechnik beim Fahren und beim Warten an der Haltestelle aufgeladen. Im Februar und März wurden unter anderem in der Wilhelmstraße dafür Ladespulen verlegt.

Bei dem Elektro-Shuttle es sich um einen normalen Linienbus mit 423-kWh-Akku. Er wurde in Köln durch die ElectReon Germany GmbH für den Induktionsbetrieb ausgestattet und per Tieflader nach Balingen transportiert.

Fast alles funktioniert so wie gewohnt

„Die letzten Monate waren für uns sehr spannend, denn es war immer wieder einmal von Lieferengpässen die Rede“, sagt Harald Eppler, der Geschäftsführer der Stadtwerke Balingen. „Ich bin sehr froh, dass der Bus rechtzeitig in Balingen angekommen ist.“

Die Fahrer der Firma Maas haben sich am Dienstag mit mit dem Bus vertraut gemacht. Eigentlich funktioniere fast alles genauso wie gewohnt, so ihr Eindruck.

Ideen für künftige Nutzung im Linienverkehr

Wenn die Gartenschau im September zuende ist, könnte der Elektrobus eventuell im regulären Linienverkehr eingesetzt werden. Die Projektpartner haben bereits Ideen, wie sich das Prinzip „Laden beim Fahren“ auch im Alltag nutzen lässt.