Das Bilder die neu Gewählten und Geehrten mit Dotternhausens Bürgermeisterin Marion Maier (links) und den beiden Vorsitzenden. Foto: Schatz

Hauptversammlung: Vier Aufführungen statt der Fasnet / Mitglieder bemängeln Trainingssituation

Bei der Hauptversammlung des Vereins Show & Tanz Dotternhausen hat der Vorsitzende Frank Schlosser-Uttenweiler nur auf wenige Aktivitäten zurückgeblickt.

Dotternhausen. Der Stillstand wegen Corona hielt bis Anfang Juni dieses Jahres an: kein Training, kein Treffen, nur Abstand mit Kontakteinschränkungen.

Probleme gab es, einen Platz für drei Gruppen mit mehr als 40 Kinder zu bekommen. Das Umplanen und Entgegenkommen der Turnabteilung ermöglichte letztendlich den Kindern, das Training wieder aufzunehmen.

Der Vorsitzende, Alina Riedlinger und Sarah Widmann haben vergangenen Herbst die Ausbildung zu Trainerassistenten in Gymnastik, Rhythmus und Tanz beim STB absolviert. Dieser Lehrgang war die erste von vier Ausbildungsstufen zur Trainerlizenz C.

Was tun wenn keine Fasnet im kommenden Jahr stattfinden kann? Und was können die Ziele sein auf welche die Kinder trainieren? S&T will ein Grusical-Projekt starten: Singen, Schauspielen und Tanzen soll beim geplanten dritten Musical "Das mysteriöse Schloss" besondere Bedeutung zukommen. Zu diesem Projekt können sich ab sofort Kinder, Jugendliche und Junggebliebene anmelden. Insgesamt sind vier Aufführungen in der Festhalle Dotternhausen geplant, am 21., 22., 28. und 29. Mai geplant.

Das Grusical soll das Ortsgeschehen und die Geschichte der Gemeinde unter dem Plettenberg widerspiegeln, verrät der Vorsitzende: Ein verzaubertes Schloss steht dabei im Mittelpunkt.

Die Vorbereitungen sind schon im vollen Gange. Das erste Casting soll am 23. Oktober sowie 6. November stattfinden. Die Proben beginnen am Samstag, 27. November. Bis zu 70 Schauspieler, Tänzer, Musiker und Sänger sollen beteiligt sein, zusätzlich 15 Helfer hinter und unter der Bühne.

Das Training mit den Kindern sei derzeit noch ein Problem, hieß es aus der Versammlung. Das Problem sei, dass ein weiterer Verein, je nach Anzahl der Sänger, zwischen Halle und Singsaal hin und her pendelt. Es gäbe eine Überschneidung von 45 Minuten. Es sollte mit einer klaren Regelung Planungssicherheit geschaffen werden.

Bürgermeisterin Marion Maier sprach von einem "Luxusproblem": "Zwei Hallen in der Gemeinde und die Vereine kommen nicht aneinander vorbei. Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden", so die Rathauschefin-

In diesem Jahr soll wieder zu Halloween, am Sonntag, 31. Oktober, im Seewiesenweg 6 bei Familie Schlosser-Uttenweiler ein gruseliger Halloweengarten aufgebaut werden. Dies ist jedoch nur bei gutem Wetter möglich. Der Garten wird im Vergleich zum vergangen Jahr etwas vergrößert. Führungen werden ab 17.30 Uhr in Kleingruppen angeboten. "Da ist was in Bewegung", sagte der Vereinschef.

Wie die Schriftführerin Anja Uttenweiler berichtete, waren die Halloween-Schnitzeljagd durch den Ort und der Halloween-Garten mit mehr als 100 Besuchern im vergangenen Vereinsjahr zwei der Höhepunkte.