Die SG Felldorf-Bierlingen sieht sich in einer guten Ausgangslage für die Restsaison in der Bezirksliga. Und Trainer Ümit Dagistan hat seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben.
Nach einer furiosen Bezirksligasaison, als man nach dem Aufstieg starker Vierter wurde, hat die SG Felldorf-Bierlingen in der neuen Spielzeit eine solide Vorrunde gespielt. „Wir haben mehr rausgeholt, als ich zuvor dachte und haben eine gute Basis für die Rückrunde gelegt“, analysiert Spielertrainer Ümit Dagistan. Trotz etlicher Verletzter, habe sein Team eine gute Leistung gezeigt. Unter diesen Verletzten ist auch Dagistan selbst.
Der 39-Jährige hatte sich in der vergangenen Saison die Achillessehne gerissen. Nun will er sich erstmal herantasten. „Ich bin mir 100 Prozent sicher, dass ich die Belastung nicht mitgehen kann – wahrscheinlich nur jede zweite Einheit“, sagt Dagistan. Auch bei anderen Rückkehrern müsse man abwarten. „Wir müssen schauen, wie der Stand ist und auch teilweise dementsprechend die Vorbereitung anpassen.“
Personell wird es keine konkrete Änderung geben. Allerdings wird Leon Kaiser erst aufgrund eines längeren Urlaubs und dann wegen seiner Arbeit nicht immer zur Verfügung stehen.
Auch für die kommende Saison ist es das Ziel der SG Felldorf-Bierlingen, die Mannschaft so zusammenzuhalten. Denn aus der Jugend erwartet man keine Neuzugänge und auch von extern nicht. „Alles andere wäre Zufall“, sagt Dagistan, der in Rottenburg-Dettingen wohnt und seine Zusage für die kommende Saison bereits gegeben hat. Damit wird es für ihn die vierte Spielzeit bei der SG. „Jede Vertragsverlängerung hat hier maximal fünf Minuten gedauert. Es war beiden Seiten gleich klar“, freut sich der 39-Jährige, dass er das Vertrauen der Vereine hat.
„Das ist schon einzigartig“
Weiter dabei ist auch Lukas Baur. „Der ist aus dem Verein und als Co-Trainer eh nicht wegzudenken“, so Dagistan, der voll des Lobes für die SG ist. „Das Umfeld und was sie für die Spieler und mich auf auf die Beine stellen, ist schon einzigartig. Es wird gekocht nach Training und Spiel. Auch die Zuschauer sind toll und es sind immer viele da. Es macht einfach Spaß.“
Um den Fans auch etwas bieten zu können, will der Trainer das Team vor allem über eine stattliche Anzahl von sieben Testspielen fit machen. „Im Winter sind die Trainingseinheiten nicht immer optimal, da ist ein Freundschaftsspiel oft mehr wert.“ Zwischendurch geht es noch ins Trainingslager nach Zell am Harmersbach. Start der Vorbereitung ist am 28. Januar.
Die Testspiele
FC Rottenburg II (7. Februar, 11 Uhr), TSV Hirschau (10. Februar, 19.30 Uhr), FC Grosselfingen (18. Februar, 19 Uhr), TSG Tübingen II (22. Februar, 16 Uhr), in Bierlingen gegen die SGM Altingen/Entringen I (25. Februar, 19 Uhr), SV Dietersweiler (8. März, 14.30 Uhr). Zudem wird während des Trainingslagers gegen einen noch unbekannten Gegner gespielt.