Die SG Empfingen hat wieder andere personelle Möglichkeiten, das zeigte sich in den Wechseln im Derby gegen die SpVgg Freudenstadt.
Die SG Empfingen hat das dritte Spiel in Folge zu Null gespielt. Der Tabellenzweite hatte gegen den Tabellenletzten aus Freudenstadt mit 6:0 klar gewonnen. Hier zeigte sich der Klassenunterschied – auch wenn es nicht unbedingt ein hochklassiges Duell war.
Ganz neue Töne
„Wir haben viermal gewechselt zur zweiten Halbzeit, die breite des Kaders gibt das her“, sagte Empfingens Trainer Alexander Eberhart. „Dann sind die Tore ganz automatisch gefallen.“
Ein ganz anderer Ton beim Empfinger Coach nach der Partie gegen Freudenstadt wie noch vor ein paar Wochen, als Empfingen auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch dahergekommen war. Denn so kamen die genesenen Pascal Schoch, Sonay Erdem und Noah Scheurenbrand nach der Halbzeit ins Spiel – Schoch und Erdem erzielten hier beide noch einen Doppelpack. Wieder von Anfang an spielte zudem der lange an der Schulter verletzte Kapitän Dennis Rebmann.
Lob für das Team
Dagegen hatte Freudenstadt weiter mit Ausfällen und Verletzten zu kämpfen. Nach der derben Niederlage herrschte bei Freudenstadt demnach Trübsal. Trainer Elvedin Djekic sah aber nicht nur die negative Seite. „Ich trainiere meine Mannschaft ja schon ein paar Jährchen und das waren sonst Spiele, in denen man sich noch untereinander zerfetzt hat. Aber wir kriegen einen auf den Sack und es freut mich, dass sie immer zusammengestanden sind. Das ist ein Zeichen, dass die Jungs es nicht noch schlimmer machen wollen, als es eh schon ist“, lobte Djekic seine Freudenstädter Truppe für ihren Zusammenhalt.
Sieben Spiele warten nun noch auf Empfingen und Freudenstadt in der Landesligasaison. Bei Freudenstadt wird es aller Voraussicht wieder runter in die Bezirksliga gehen, aber auch Empfingen könnte noch die Liga hinter sich lassen, allerdings in die andere Richtung. Hier sieht alles nach einem Duell mit dem Dritten aus Zimmern aus, der einen Punkt hinter Empfingen steht. Um den Relegationsplatz bis zum Ende behaupten zu können, muss die SG Empfingen vermutlich weiterhin diese starke Form halten. Eng wird es wohl so oder so.