Im Derby bei der SG Empfingen stehen sich am Samstag zwei Gegner gegenüber, die in der Tabelle viel Abstand zueinander haben. Für Ergenzingen wird es immer enger.
SG Empfingen – TuS Ergenzingen (Samstag, 15 Uhr). In Empfingen empfängt der Tabellendritte die weiterhin stark abstiegsbedrohten Gäste aus Ergenzingen. Deren sieglos Serie von elf Spielen hält weiterhin an und auch im Heimspiel vom vergangenen Wochenende gegen den VfL Pfullingen war für die Mannschaft von Florian Schwend neuerdings nichts zu holen.
Aus Sicht der Ergenzinger war die gezeigte Leistung gegen den VfL Pfullingen wieder ein kleiner Rückschritt im Vergleich zu der Partie zuvor gegen den SV Zimmern. „Wir haben gegen die Pfullinger vieles wieder schlecht gemacht, was vorher gegen den SV Zimmern funktioniert hat. Es besteht trotz unserer angespannten Tabellensituation kein Grund zur Panik, da die direkten Duelle um den Ligaverbleib noch kommen werden“, sagt Ergenzingens Trainer Schwend.
Schlecht aus Ergenzinger Sicht, dass diese direkten Duelle im bisherigen Saisonverlauf fast ausschließlich zuungunsten der Mannschaft aus dem Gäu ausgingen und die Teams oberhalb des Relegationsplatzes weiter fleißig punkten.
Ergenzingens Trainer verweist jedoch auf die weiterhin sehr angespannte personelle Lage seiner Mannschaft.
Mehr Gegenwehr erwartet
Gleiches gilt auch für die SG Empfingen. Die aber ganz andere Ziele verfolgt. In Seedorf holte die Mannschaft von Alexander Eberhart sehr souverän ihren ersten Dreier gegen sehr harmlose Gastgeber. Empfingens Trainer war rundum zufrieden mit der Darbietung seines Teams. „Das war sehr souverän, was wir in Seedorf gezeigt haben. Da muss ich meine Mannschaft loben. Gegen den TuS Ergenzinger erwarte ich mehr Gegenwehr. Zumal sie im Hinspiel das bessere Team waren und unser Sieg schmeichelhaft war. Da erwarte ich mir im Vergleich zum Hinspiel schon eine Steigerung von unserer Seite.“
Personell bleibt die Situation beim Tabellendritten weiterhin sehr angespannt. Auf der Empfinger Bank werden überwiegend A-Jugendspieler Platz nehmen. Andrej Schlecht wird aufgrund seiner Rotsperre noch ein Spiel fehlen. Bei der Diagnose von Empfingens Torjäger Pascal Schoch scheiden sich die Geister. „Da hoffen wir darauf, das er, wenn er keine Schmerzen mehr hat, in absehbarer Zeit wieder auf dem Platz stehen wird“, so Eberhart. Ungeachtet der personellen Probleme der Gastgeber, gehen diese dennoch als Favorit ins Spiel gegen den stark abstiegsbedrohten TuS Ergenzingen.