Die SG Empfingen konnte dem VfB Bösingen (weiße Trikots) ein Bein stellen. Foto: Wagner

Nun hat es also auch mit dem ersten Heimsieg für die Landesliga-Fußballer der SG Empfingen geklappt. Drei verdiente Zähler gingen nach einem zum Teil hektischen Match gegen den VfB Bösingen an das Team Trainer von Philipp Wolf.

SG Empfingen – VfB Bösingen 3:1 (2:1). Die Gäste hatten zu Beginn leichte Vorteile und wären fast in Führung gegangen, als nach einer Ecke von Razvan-Adrian Dobricean der lange Benedikt Jochem mit einem Kopfball Matthias Müller im SGE-Kasten erhebliche Mühe bereitete. Nach einer Viertelstunde aber das 1:0: Nach einer schönen Aktion erzielte Sonay Erdem die Empfinger Führung.

Strafstoß verwandelt

Die Gäste blieben jedoch im Spiel und nachdem man eine Chance liegen ließ, konnte sich Dennis Rebmann nur noch per Foul im Strafraum helfen. Dobricean verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

Die Heimelf ließ sich nicht beirren. Als jedoch Sergen Erdem die linke Seite im Vollsprint hinter sich ließ und schön Jonas Elia Bucci bediente, konnte dieser zur erneuten Empfinger Führung einschieben. Fast wäre Bucci nach einem Solo noch vor der Pause das 3:1 gelungen, aber der nicht immer sichere Torhüter Knöpfle konnte dies verhindern.

Schnelle Angriffe

Nach Wiederbeginn gleich eine Riesenmöglichkeit für den schnellen Scheurenbrand, als er allein auf den Bösinger Kasten zusteuerte, doch der Torjäger legt sich im letzten Moment die Kugel zu weit vor. In der Folgezeit er arbeiteten sich die Gastgeber immer wieder mit schnellen Angriffen hochkarätige Torchancen. Hier wurden die Schnelligkeitsdefizite in der Bösinger Defensive besonders deutlich.

Die aufkommende Hektik erreichte ihren Höhepunkt in der 70. Minute, als Marius Müller mit dem Ampelkarton das Feld verlassen musste. Nun hatten die Wolf-Schützlinge Chancen im Minutentakt, welche zum Teil schon fast fahrlässig vergeben wurden. Glück auch für die Bösinger, dass ihr Keeper bei einem Foul an Scheurenbrand außerhalb des Strafraums keine Rote Karte, geschweige denn überhaupt eine Bestrafung erfuhr. In dieser Phase hätte eine gut spielende Heimelf die Begegnung entscheiden können, wenn nicht sogar müssen.

Genug Routine

So war man auf die Hilfe von Keeper Knöpfle angewiesen, der Scheurenbrand im Strafraum von hinten foulte und der nicht immer sichere Schiri nach leichtem Zögern auf Strafstoß entschied. Der eingewechselte Daniel Seemann (86.) hatte Routine genug, um den Elfer sicher zu verwandeln. Damit war die Vorentscheidung gefallen.