Opfer der sogenannten „Sextortion“-Masche ist am Wochenende nach Angaben der Polizei ein 25-Jähriger geworden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand unterhielt der Mann zunächst Kontakt über einen Messenger zu einer Frau, welche ihm intime Videos und Fotos gegen Bezahlung übersandte. Im Anschluss wurde der 25-Jährige aufgefordert, selbst ein intimes Foto zu übersenden.
Daraufhin forderten unbekannte Täter laut Polizei Geld und drohten bei Weigerung mit der Veröffentlichung des Fotos. Letztlich nahm der junge Mann die Zahlungen in Höhe von rund 1800 Euro vor.
Ratschläge der Polizei
Die Polizei rät dazu, in so einem Fall kein Geld zu überweisen. Nach der Zahlung hören Täterinnen und Täter nach Angaben der Polizei meist nicht auf, sondern erpressen ihre Opfer weiter. Stattdessen solle Anzeige bei der Polizei erstattet werden und der Kontakt zu den Tätern abgebrochen werden. Außerdem sollen Beweise gesammelt, etwa Screenshots von Chatverläufen und Nachrichten gemacht werden. Präventionstipps gibt es auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.