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Service rund ums Auto Das große Donnerwetter

Wasserschäden am Auto nach Starkregen regelt die Versicherung Foto: Pleul

Erst plagt Mega-Hitze tage oder gar wochenlang Mensch und Natur, dann sorgen heftige Sommergewitter für Abkühlung und Chaos. Extreme Wetterlagen häufen sich, die Schäden kosten jährlich Milliarden. Auch Autobesitzer sind betroffen, können sich dagegen aber versichern und auch sonst schützen, teilt das Deutsche Kraftfahrgewerbe mit.

Dass die Autofahrt im Blitzlichtgewitter sicher ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Das lernt der Nachwuchs im Physikunterricht. Geschlossene Fahrzeuge wirken wie ein Faraday'scher Käfig: Die Blechkonstruktion leitet die Spannung von mehreren Millionen Volt gleichmäßig über die Oberfläche in den Boden ab. Auch dann, wenn die Autos mit großen Glasdächern ausgestattet sind.

Selbst Cabrios mit Stoffmütze sind geschützt, weil auch in diesen Dächern Metall steckt. Vorausgesetzt natürlich, es ist geschlossen. Schlimmstenfalls kommt es zu Brandspuren. Eine Gefahr für die Insassen besteht aber nicht.

Schutz in stürmischen Zeiten gibt die Teilkasko-Versicherung. Sie zahlt, wenn Hagel das Blech ruiniert, Wasser ins Auto schwappt oder Äste aufs Dach knallen. Der Sturm muss allerdings mit mindestens Windstärke acht ums Eck fegen. Den Nachweis liefert der Wetterdienst. In jedem Fall wird die vereinbarte Selbstbeteiligung fällig.

Geht das Fahrzeug womöglich in der Flut unter und wird komplett zerstört, erstattet die Versicherung den Wiederbeschaffungswert, bei Neufahrzeugen je nach Vereinbarung auch den Neupreis.

Wer dagegen bewusst durch eine überflutete Unterführung fährt, kann nur auf die Vollkasko setzen und wird im Schadenfreiheitsrabatt zurückgestuft.

In jedem Fall sollte der Schaden unverzüglich und noch vor der Reparatur der Versicherung gemeldet werden. Wichtig für die Regulierung sind Fotos, Rechnungen, eventuell der Nachweis über die Sturmstärke.