Insbesondere bei Facebook herrscht zuweilen ein rauer Umgangston. Foto: © Thaspol – stock.adobe.com

Als Oberbürgermeister steht man immer im Zentrum der Aufmerksamkeit. Insbesondere, wenn man so aktiv in den sozialen Netzwerken ist wie Calws OB Florian Kling. Im Gespräch mit unserer Redaktion erzählt er von seinen Erfahrungen.

Calw - Entscheidungen zu treffen ist das täglich Brot von Kommunalpolitikern. Dass man sich dabei nicht unbedingt beliebt macht, weiß Calws OB Florian Kling inzwischen nur zu gut. Wer Entscheidungen trifft, erntet Kritik, meint er. "Das gehört zum Amt dazu." Doch er weiß auch: Verbale Angriffe, die weit über das Üben von Kritik hinausgehen, nehmen zu. Insgesamt 72 Prozent Bürgermeister in Deutschland seien laut einer Umfrage des Magazins "Kommunal" im Auftrag von report München während der Corona-Krise schon einmal beleidigt, beschimpft, bedroht oder sogar tätlich angegriffen worden, wie die Tagesschau vermeldet. Ein Jahr zuvor seien es demzufolge noch 64 Prozent gewesen.

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