Das ist die Baustelle der Senioreneinrichtung in Neuweiler von der Rathausgasse aus. Foto: Hans Schabert

Die von der Bürgergenossenschaft Neuweiler (BüGeno) getragene Senioreneinrichtung Ecke Wildbader Weg/Rathausgasse nimmt Formen an.

Baustart für die neue Einrichtung war Mitte April. Inzwischen ist das Untergeschoss des Gebäudes nach den Plänen von Architekt Fritz Kempf vom Büro Dorner und Partner im Rohbau fertig. Darüber wächst der Bau Stück um Stück. Zum Wildbader Weg hin wird er am Ende teils zwei, teils drei seiner bis zu vier Ebenen zeigen. Bleiben wird die große Linde daneben, bei der ein freier Begegnungsraum für die Bewohner, Tagesgäste und Besucher entstehen soll.

 

BüGeno-Aufsichtsrätin und Baubegleiterin Rose Klink ist hinsichtlich Baufortschritt und Einhaltung der Kosten guter Dinge. Mit der Einweihung kann im Herbst 2026 gerechnet werden.

Bevölkerung steht hinter dem Projekt

Erfreut verfolgen das Vorhaben auch immer wieder die Senioren, die täglich oder auch gelegentlich die „Herbstrose“ besuchen. Denn die Einrichtung mit ihren 22 Tagespflege-Plätzen soll nach Fertigstellung aus dem Gewerbegebiet in das entstehende Haus umziehen. Außerdem finden in den 5350 Kubikmetern umbautem Raum noch eine selbstverantwortete, ambulant betreute Wohngemeinschaft für Senioren, drei barrierefreie Wohnungen und eine Betriebswohnung Platz. Ein Kaufinteressent für die zu veräußernden Wohnungen ist schon vorgemerkt. Die inzwischen mehr als 190 Mitglieder der BüGeno halten rund 900 Anteile zu je 1000 voll einbezahlten Euro. Dies unterstreicht, wie die Bevölkerung Neuweilers und teils auch aus der Umgebung hinter dem Vorhaben steht.

Dieser Blick auf die Baustelle der Senioreneinrichtung in Neuweiler ergibt sich gegenwärtig vom oberen Zugang zum Rathaus und zeigt im Hintergrund die stattliche Linde im künftigen Hof der Begegnung am Wildbader Weg. Foto: Hans Schabert

Die BüGeno-Aufsichtsrätin und ehemals als Bautechnikerin tätige, das Vorhaben mit begleitende Rose Klink bestätigt unserer Redaktion, dass die Baumaßnahme trotz des teilweise dürftigen Wetters gut verläuft. Auch die veranschlagten Kosten können nach den inzwischen erfolgten Vergaben mit rund 4,5 Millionen Euro wohl eingehalten werden.

Bei der Baufirma kümmert sich Seniorchef Werner Aichele aus Neuweiler immer wieder selber um einen reibungslosen Fortgang. „Gestern waren die Gerüstbauer für uns am Werk“, erläutert er unlängst im Gespräch. Klink und Aichele gehen davon aus, dass der geplante zeitliche Rahmen eingehalten werden kann. Dies bedeutet, dass die Einweihung wie vom Architekten beim ersten Spatenstich im April angekündigt höchstwahrscheinlich im Herbst nächsten Jahres erfolgen kann.

Bürgergenossenschaft

Kontakt:
Wer noch mehr über die Bürgergenossenschaft Neuweiler, eine Mitgliedschaft in dieser oder über das Bauprojekt erfahren möchte, wird im Internet unter www.buegeno-neuweiler.de fündig.