Das DRK hat bei einem Seniorennachmittag im Waldachtaler Ortsteil Lützenhardt den Hausnotruf vorgestellt.
Ein informativer und praxisnaher Nachmittag erwartete die Teilnehmer beim Seniorennachmittag im Gemeindezentrum Lützenhardt, wie es in einer Mitteilung heißt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der sogenannte Hausnotruf – ein System, das besonders älteren Menschen mehr Sicherheit im Alltag bieten soll. Ein einfacher Knopfdruck genügt, um im Notfall Hilfe zu rufen: Über eine Notfalltaste am Hausnotrufgerät oder einen Funksender am Handgelenk wird sofort eine Verbindung zur rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale hergestellt.
Den Ablauf eines Notrufes demonstriert
H. Kappler erläuterte anschaulich die Funktionsweise und demonstrierte den Ablauf eines Notrufes direkt vor Ort. So konnten die Senioren miterleben, wie schnell und klar die Kommunikation mit der Zentrale erfolgt. Ergänzend stellte Fr. Haux die sogenannte „rote Rotkreuzdose“ vor. Dieses Hilfsmittel soll Rettungskräften in Notfällen wichtige Informationen über die betroffene Person liefern.
Die Dose enthält einen Medikamentenplan sowie persönliche Daten und wird im Kühlschrank aufbewahrt – einem Ort, der in nahezu jeder Wohnung leicht auffindbar ist. Ziel ist es, den Helfern einen schnellen Überblick über gesundheitlichen Besonderheiten zu ermöglichen.
Das Interesse an den vorgestellten Angeboten war groß: Einige Teilnehmer entschieden sich noch vor Ort für den Erwerb einer Rotkreuzdose. Insgesamt war es ein gelungener und aufschlussreicher Nachmittag, der den Senioren nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch ein Stück mehr Sicherheit im Alltag.
Das ist das Seniorenteam in Lützenhardt
Das Seniorenteam organisiert die monatlichen Seniorennachmittage. Die Leitung hat Irmgard Pfeiffer; Helfer sind Helga Denner, Rosi Schweizer, Gerda Schweizer, Margit Geiger und Angelika Stickel.