Der Seniorennachmittag in Egenhausen ist eine echter Klassiker. Bei dieser Gelegenheit sprach Bürgermeister Sven Holder unter anderem über kommunalpolitische Themen.
Auf dem Programm standen Lieder und Geschichten, eine kurze Andacht – und natürlich das gemeinsame Kaffeetrinken. „Dieser Tag gehört zu den schönsten im Jahreslauf, denn er ist ein Fest der Begegnung, der Erinnerung und der Dankbarkeit“, machte Egenhausens Bürgermeister Sven Holder in seinem Grußwort zum Seniorennachmittag in der Silberdistelhalle deutlich.
Gleichzeitig betonte er, dass die Gemeinde ohne die Senioren nicht das wäre, was sie heute ist. „Sie haben mit Tatkraft und Herzblut dafür gesorgt, dass wir in einer starken und warmherzigen Gemeinschaft leben dürfen“, sagte Holder. Denn gerade die heutigen Senioren seien es gewesen, die Häuser gebaut, Familien gegründet und vieles von dem auf den Weg gebracht haben, „von dem wir heute profitieren“, fügte er hinzu.
Senioren beweisen: Alter bedeutet nicht Stillstand
Daneben würden die Senioren in Egenhausen immer wieder beweisen, dass Alter nicht gleichzeitig Stillstand bedeutet, wie Sven Holder unter anderem mit Blick auf das aktive und ehrenamtliche Engagement in den Vereinen unterstrich.
Bei dieser Gelegenheit streifte der Rathauschef auch einige kommunalpolitische Themen, nachdem sich der Gemeinderat tags zuvor zu einer Klausur zurückgezogen hatte. Mit Blick auf die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses sprach er vom größten Investitionsprojekt seit Jahrzehnten in Egenhausen.
Bürgermeister lobt das ehrenamtliche Engagement
Wenn alles nach Plan läuft, soll das Schulhaus 2027 in neuem Glanz erstrahlen. Die Gesamtkosten belaufen sich dabei auf rund 5,2 Millionen Euro, wobei mit hohen staatlichen Zuschüssen gerechnet wird. Mit dieser Investition soll das Schulhaus fit gemacht werden für die aktuellen Anforderungen an Betreuung und zeitgemäßen Unterricht.
Beschäftigen wird den Gemeinderat daneben auch das Projekt Bürgerhaus mit Feuerwehr, Dorfgemeinschaftsraum und einer Arztpraxis. Die Planungen wurden jüngst an das Architekturbüro Lieb aus Freudenstadt vergeben. Hintergrund für den Neubau ist, dass das bestehende Feuerwehrhaus den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht.
In seinem Grußwort dankte Sven Holder nun vor allem den Helfern, die den gemeinsamen Seniorennachmittag der Evangelischen Kirchengemeinde und der bürgerlichen Gemeinde vorbereitet hatten. „Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Nachmittag nicht möglich“, so der Bürgermeister.
Beim Seniorennachmittag sorgte Egbert Zimmermann für Musik
Für den unterhaltsamen Teil des Seniorennachmittags sorgte Amateurmusiker Egbert Zimmermann aus Mönchberg, der im Gäu viele Seniorennachmittage begleitet und auch zum „offenen Singen“ bittet. „Das ist immer wunderbar, und die schöne Zeit mit den Senioren macht mich richtig glücklich“, bekannte Egbert Zimmermann, bevor er in der Silberdistelhalle am Klavier und mit dem Akkordeon zahlreiche bekannte Melodien anstimmte – und natürlich auch Gelegenheit zum Mitsingen bestand.
Abgerundet wurde der Nachmittag durch eine kurze Andacht von Pfarrer Ulrich Holland, der die sonntägliche Tageslosung „Ruhe“ beleuchtete.