Gut gefüllt war die Calmbacher Enztalhalle beim Seniorennachmittag der Stadt Bad Wildbad. Und die rund 350 Besucher bekamen ein schönes Programm geboten – mit Tanz-Aufführungen von Jung und Alt sowie aktuellen Infos direkt vom Bürgermeister. Zudem gab es eine Spezialität aus Sprollenhaus.
Eingeladen zum Seniorennachmittag der Stadt Bad Wildbad waren 1860 Bewohner der Kurstadt im Alter ab 70 Jahren, in die Enztalhalle gekommen sind etwa 350 Senioren. Bei einer kostenlosen Bewirtung erlebten diese einen angenehmen und unterhaltsamen Nachmittag mit Beiträgen von Besuchern der evangelischen Kindertagesstätte Calmbach und der „Enztal-Ladies“ sowie mit Wilfried Kloos (Bad Teinach-Zavelstein) mit seinem Akkordeon.
Er war es auch, der den Nachmittag musikalisch eröffnete. Bürgermeister Marco Gauger entbot den Besuchern die Willkommensgrüße der Stadtverwaltung. Dabei kam er auf das Wahljahr 2024 mit der Gemeinderats-, Kreistags- und Europawahl zu sprechen, erwähnte als Jubiläumsjahr für den Zusammenschluss der Bergorte Aichelberg, Hünerberg und Meisten sowie Calmbach mit Wildbad im Jahr 1974 das Jahr 2024 sowie die Umbenennung der Stadt von Wildbad im Schwarzwald in Bad Wildbad im Jahr 1990.
Aktuelle Projekte
Als derzeit laufende große Projekte bezeichnete er den Glasfaseranschluss und damit die Herstellung des schnellen Internets mit der Beseitigung „weißer Flecken“ auch in den Höhenstadtteilen, für die in Aichelberg zudem ein neues Feuerwehrhaus gebaut werde. Für Calmbach plane man die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme Calmbach III mit einer Umgestaltung des Flößerparks an der Wildbader Straße und des Entenparks an der Hauptstraße und auch eine Verbesserung der Bushaltestellen-Situation an der Wildbader Straße.
Der Begrüßung von Bürgermeister Gauger folgte eine Andacht mit Pater Paul Kalarickal von den katholischen Kirchengemeinden St. Bonifatius Wildbad und St. Martinus Calmbach. Danach erfreuten Besucher der evangelischen Kindertagesstätte Calmbach die Gäste mit einer Einlage, perfekt einstudiert mit ihren Erzieherinnen. Zu ihnen gesellten sich zum Abschluss ihres Auftritts noch die „Enztal-Ladies“ unter der Leitung von Hannelore Wengert, die mit den Kleinen ein Tänzchen auf der Bühne wagten.
Tanz mit dem Rollator
Im weiteren Verlauf des Nachmittags hatten die Seniorinnen um Hannelore Wengert als Tanzleiterin noch zwei weitere Auftritte, wobei sie abschließend in bunten Kostümen zeigten, dass auch ein Rollator zum Tanzen geeignet sein kann. „Tanzen hält jung und fit“, verkündete Hannelore Wengert und nahm damit die Gelegenheit wahr, für eine Mitgliedschaft bei den „Enztal-Ladies“ zu werben.
Nach der Kaffeetafel wartete der Service mit seinen rund 20 Mitarbeitern von der Stadtverwaltung und mit weiteren Helfern aus der von Rainer Weiß geleiteten Dorfgemeinschaft Sprollenhaus mit einer Spezialität auf. Mit am Vortag im Dorfbackhaus gebackenen 30 Broten, geschnitten in rund 800 Scheiben und belegt und bestrichen beispielsweise mit Schwarzwälder Schinken, mit selbst hergestelltem Quark oder mit Schmalz. Wobei die Senioren die freie Auswahl hatten und sich über diese Überraschung aus Sprollenhaus freuten.
Mit gemeinsam gesungenen Liedern, guten Gesprächen an den Tischen und einer flotten musikalischen Unterhaltung von Wilfried Kloos endete die Seniorenfeier nach gut drei Stunden. Zu erwähnen wäre noch der ansprechende Hallenschmuck mit Birkengrün, Blumenschmuck und einem neben der Bühne platzierten Maibaum, der ab dem frühen Morgen von Mitarbeitern des Baubetriebshofs in der Halle aufgebaut wurde und ein farbenfrohes Ambiente für den Seniorennachmittag bot. Das Foyer der Enztalhalle schmückte ein floristisches Arrangement von Claudia Waidelich vom Calmbacher „Rosenherz“. Zum Abschluss des bei den Besuchern gut angekommenen Nachmittags gab es für die Senioren noch ein Glas Tannenhonig aus der Sprollenhauser Imkerei August Haag als Geschenk der Stadtwerke Wildbad.