Bei der fünften Ebhauser Seniorenmesse stand vor allem das Thema „Sicherheit“ im Mittelpunkt, und die Polizei informierte über einen wirkungsvollen Einbruchsschutz. Gleichzeitig konnten in der Gemeindehalle 15 Zertifikate für seniorenfreundlichen Service verliehen werden.
In Ebhausen hat man bereits vor etlichen Jahren die wachsende Bedeutung der Seniorenarbeit erkannt – und die Seniorenmesse bildet einen Baustein, um über interessante Angebote für ältere Bürger zu informieren.
„Immerhin bilden die Senioren zwischenzeitlich die größte Gruppe innerhalb der Gemeinde“, weiß Bürgermeister Volker Schuler. Wie er zum Auftakt der kleinen, aber feinen Messe feststellte, gebe es deshalb mit Daniela Schweikardt eine Beauftragte für die Senioren in der Gemeindeverwaltung – und beim Rathausumbau wurde in den publikumsintensiven Bereichen die Barrierefreiheit hergestellt.
Mit von der Partie waren der DRK-Kreisverband, die Diakoniestation aus Nagold, der Pflegestützpunkt Calw, das Ebhauser Pflegeheim, das Sanitätshaus Schaible, die über ihre Angebote informierten.
Über den Schutz vor kriminellen Methoden
Und weil das Thema Sicherheit einen Schwerpunkt der fünften Seniorenmesse bildete, informierte die Abteilung Kriminalprävention des Pforzheimer Polizeipräsidiums über den Einbruchsschutz und wie man sich vor kriminellen Methoden schützt.
„Es wird zwar ganzjährig eingebrochen, aber nach der Zeitumstellung steigt die Zahl der Einbrüche deutlich an“, machte Robert Lazarevic in seinem Vortrag zum Thema Einbruchsschutz deutlich. Deshalb gehe es hauptsächlich darum, wie man sein Haus verlassen sollte, so der Polizist mit Blick auf die mechanische Sicherung von Türen und Fenstern – oder eben auch elektronische Sicherungssysteme. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen kostenlose und neutrale Beratungen vor Ort anbieten.
Verkehrs-Fitness-Check
Der Ebhauser Ortsseniorenrat informierte daneben über die Beförderungsmöglichkeiten mit dem Ebhauser Bürgerauto und bot den Besuchern einen Verkehrs-Fitness-Check an. Mit von der Partie war ebenfalls der Kreisseniorenrat mit seinen Wohnberatern, die Tipps gaben, wie man so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben kann – und das auch bei eingeschränkter Mobilität.
Ausgezeichnete seniorenfreundliche Betriebe
Gemeinsam mit Eberhard Fiedler als Vorsitzendem des Kreisseniorenrates und Gerhard Anton vom Ebhauser Ortsseniorenrat nahm Bürgermeister Volker Schuler die Übergabe der Urkunden der „Zertifizierung seniorenfreundlicher Service“ vor.
Die Jury hatte die Betriebe auf die vom Kreisseniorenrat aufgestellten Kriterien abgeklopft – und erfolgreich teilgenommen hatten dabei die Zahnarztpraxis Bulatovic, die Metzgerei Josip, Stuckateurbetrieb Lamparth, Metzgerei Ehret, Salon Eitel, Raumgestaltung Pfeifle, Fußpflege Feil, der Rotfelder Getränkemarkt, das Blumenland Wiedmaier, die Hermann-Hesse-Apotheke, die Praxen Rühle und Gelbke sowie die örtlichen Geschäftsstellen der Sparkasse Pforzheim/Calw und der Raiffeisenbank im Kreis Calw.