Beim Triberger Seniorenhock samt Besuch im Schwarzwaldmuseum haben auch Familien und Kinder ihren Spaß. Gut 130 Teilnehmer erleben einen bunten Nachmittag.
Nach dem schönen Erfolg bei der Premiere des Triberger Senioren-Hocks im vergangenen Jahr war auch die Resonanz bei der zweiten Auflage enorm: Über 130 Mitbürger von Triberg im Alter von 70 Jahren oder älter, erlebten laut Mitteilimng der Stadt einen bunten Nachmittag mit vielen Akzenten, jeder Menge Musik und bester Unterhaltung.
Gekommen waren auch in großer Anzahl die ehemaligen Mitarbeiter der Stadt. Eingeladen hatte die Verwaltung zunächst ins Schwarzwaldmuseum. Nikolaus Arnold und sein Team der Tourist-Information empfingen die Gäste.
Beim Rundgang lag das Augenmerk der Besucher vor allem an den Neuerungen im Museum, den da gab es so einiges zu entdecken: So die „Schnarchende Oma“ im Bett in der Heimatstube, der sprechende Bergmann beim Eingang zum Mineralienstollen oder auch der Info-Fernseher zum Thema „Robert Gerwig“ als Erbauer der Schwarzwaldbahn. Ein besonderer Hingucker ist immer auch die neue Fastnachtsausstellung im Bereich des Museums-Cafés.
Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen im Landgasthof „Lilie“ war für die Teilnehmer ein sehr ansprechendes und abwechslungsreiches Programm organisiert: Zunächst luden Helmut Winterhalter am Akkordeon, Hans-Paul Herr am Saxophon und Andy Hehl an der Trompete zum gemeinsamen Singen ein. Schließlich stellte Nikolaus Arnold anhand einer Präsentation wichtige Akzente vom Triberger Stadtgeschehen im laufenden Jahr vor, seien es aktuelle Bauprojekte, Veranstaltungen wie das Triberger Stadtfest oder auch besondere Jubiläen wie das Schuljubiläum vom Schwarzwaldgymnasium mit dem ehemaligen Internat. Aber auch aktuelle Themen, wie zuletzt die Bürgermeisterwahl kamen zur Sprache.
Kinder verschenken selbst gebastelte Sterne
Danach erlebten die Gäste eine besondere Überraschung: Über 25 Kinder, mit ihren beiden Erzieherinnen vom Familienzentrum „Mariengarten“, Blanca Wolber und Sandra Arnold, sangen für die Senioren, teilweise gemeinsam mit den Müttern und Vätern der Kinder, einige fröhliche und auch besinnliche Lieder. Dabei waren alle Besucher immer auch zum Mitsingen aufgefordert. Zum Schluss übergaben die Kinder jedem der Gäste einen selbst gebastelten Stern, sehr zur Freude der Senioren.
Aber damit war der musikalische Rahmen an diesem Nachmittag noch lange nicht vorbei: Mit dem Lied „Schwarzwaldmarie“ zogen einige Blasmusiker ein, die von Kindern des Mariengartens mit Rhythmus-Instrumenten unterstützt wurden. Das Lied wurde jedoch jäh unterbrochen, da nach Meinung der Musiker auch einige Senioren an weiteren Taktinstrumenten gefordert waren.
Narrenmarsch erklingt
Ab diesem Zeitpunkt war es dann beispielsweise der 82-jährige Wolfang Hehl als ehemaliger langjähriger Schlagzeuger bei der Triberger Stadtmusik, der den Takt an der kleinen Trommel angab. Somit sorgten im Ergebnis die „Triberger-Kinder-Familien-Senioren-Extrem-Musiker“, wie sich die Musikergruppe nannte, für beste Stimmung. Selbstverständlich durfte auch der Narrenmarsch nicht fehlen.
Einig waren sich die Anwesenden, dass die Veranstaltung gerne auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt werden sollte. „Es macht einfach Spaß Bekannte zu treffen und in schöner Umgebung und tollen Rahmen über vergangene und zukünftige Zeiten zu sprechen“, so das Fazit vieler Gäste.