Bei der Verbandsversammlung werden die Weichen für die künftige Entwicklung sowie die finanzielle Planung des Seniorenzentrums in Bräunlingen gestellt.
Das Seniorenzentrum Bräunlingen erreichte 2024 eine gute Belegungsquote von 95 Prozent.
Spätestens Mitte 2025 kann der neue Anbau bezogen werden, der einen Aufwand von 600 000 Euro erforderte. Aktuell gibt es für Interessenten eine kurze Warteliste auf einen Platz im Heim.
Die Suche nach Fachpersonal für den Pflegebereich läuft weiter, so Einrichtungsleiter David Liehner bei der Sitzung des Zweckverbands. Im Januar 2025 kann das Haus auf 25 Jahre seit der Eröffnung zurückblicken, weshalb eine Jubiläumsfeier geplant ist. Der Verlustausgleich, der nach Vertrag von der Stadt Bräunlingen übernommen wird, beträgt nach dem Finanzierungsplan für 2025 voraussichtlich rund 125 000 Euro und wird in dieser Höhe auch für die kommenden Jahre anfallen.
Zum neuen stellvertretenden Verbandsvorsitzenden wurde Hüfingens Bürgermeister Patrick Haas gewählt. Er freue sich, dass er durch den Zweckverband in die Nachbarstadt hinein schnuppern könne und er sehe im Vize-Vorsitz ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit, so Haas. Bei einem Rundgang informierten sich die Mitglieder der Zweckverbandsversammlung über den Baufortschritt im Neubau.
Belegungsquote konnte gesteigert werden
„Mit 95 Prozent Belegungsquote konnten wir die Zahl gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent steigern“, bilanzierte Einrichtungsleiter Liehner. Die durchschnittliche Verweildauer liege bei 164 Tagen, und wie bisher kommen rund 60 Prozent der Bewohner aus Bräunlingen. Aus Hüfingen sind fünf Personen im Seniorenheim. Bei den 30 Betreuten liege die Pflegestufe im Schnitt zwischen 2,9 und 3,4.
Ulrich Mehnert vom Förderverein berichtete über die Umstrukturierungen im Vorstand des Fördervereins und freute sich darüber, dass der Betrieb in der Cafeteria, bei dem es etliche ehrenamtliche Helferinnen gibt, sehr gut laufe.
Verbandsvorsitzender Micha Bächle dankte dem langjährigen Geschäftsführer Jürgen Bertsche für sein Engagement. Der frühere Hauptamtsleiter habe mitgeholfen, die Anforderungen der Coronazeit und den nicht einfachen Wechsel vom Träger AWO auf die Caritas umzusetzen.