Bei einem lustigen närrischen Programm erlebten die Gäste der Empfinger Seniorenfasnet unterhaltsame Stunden.
Lustige Lieder, ein Auftritt des Kinderballetts und eine Kostümprämierung machten diesen Fasnetsnachmittag zu einer kurzweiligen Sache: Der Seniorenbeirat der Gemeinde Empfingen hatte zur Seniorenfasnet in das katholische Gemeindezentrum eingeladen. Der Saal war voll besetzt, und für die närrischen Besucher war ein witzig-spritziges Programm vorbereitet worden.
Werner Eggenweiler, Koordinator des Seniorenbeirates, begrüßte. „Narri-Narro, und seid willkommen, hoffentlich habt ihr eure Medizin genommen, denn heute gibt’s Humor und Narretei, zur Sicherheit habe ich Herztropfen dabei.“ Bei diesen Tropfen handelte es sich freilich um Schnaps.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten heizten Roland Wössner mit seinem Akkordeon und Kurt Linder mit seinem Schellenbaum ein. Gerne sangen die Besucher im voll besetzten Pfarrsaal mit, kannten sie doch alle Lieder aus dem Effeff.
Mehrere Butzen machten auch ihre närrische Aufwartung. Hier galt es zu erraten, wer hinter der Verkleidung steckte. Es war nicht einfach. Da war doch erst einmal die Frage: Verbirgt sich hinter der Maske eine Frau oder ein Mann? Letzten Endes wurden aber alle erraten. Auch Alt-Bürgermeister Albert Schindler. Er hatte sich in ein Scheichgewand gehüllt.
Gabi Brendle trug mit einem Lied zum närrischen Nachmittag bei. Hat sie selbst gesungen oder kam dieses Lied von der „Dose“? Diese Frage sollten sich die Zuhörer wohl stellen.
Steffi Teichert wusste einiges von früher zu erzählen und stellte mit Blick auf die jetzige Zeit fest: „Die Zeit ist anders, nicht besser, aber anders“. Unter anderem ging es um die Tätowierung und die Flüchtlinge der früheren Jahre.
Ein Höhepunkt des närrischen Nachmittages war der Auftritt des Kinderballetts der Narrenzunft Empfingen. Ihr tänzerisches Thema war eine „Reise nach Hawaii“.
Wer hat die schönste Fasnetsverkleidung an? Bei der Kostümprämierung war Spannung nonstop angesagt. Hier die Ergebnisse: Auf den Platz 1 kam Ulrike Maier, gefolgt von Waltraud Kämpf und auf Platz drei einer Frauengruppe aus Wiesenstetten, die als Mainzer Hofsänger gekommen waren.
Mit dem „Gute-Laune-Lied“, angestimmt von Werner Eggenweiler, endete ein humorvoller und spaßiger Nachmittag.