Impressionen von der Seniorenfasnet. Foto: Fritsche

Die Seniorenfasnet im Gemeindehaus St. Martin ist ein fester Termin Fasnets-Kalender von Aichhalden.

An vom Frauentreff liebevoll gedeckten Tischen warteten die Senioren beim Hefezopf und Kaffee auf das tolle Programm und nutzten die Gelegenheit, sich ausgiebig zu unterhalten. Dann startete nach einer Begrüßung von Gerlinde Herzog der gut organisierte und fitte Frauentreff als „Däschle-Club“ mit einem Lied: „Im Däschle-Club ist allerhand los, in unserem Alter ist man auf Zack und hat auch immer sein Däschle gepackt.“

 

Gisela Schwab (am Stock gehend) trug ein „Seniorengebet“ vor, in dem trotz der lustig vorgetragenen Last des Alters und seinen Gebrechen um Verlängerung der Zeit gebetet wird, im Sinne des Spruchs „Lieber alt, als tot“, den sie zwar nicht aufsagte, aber der sich bei ihrem Lied aufdrängte.

Merkwürdiges beim Wandern

Es folgte ein lang anhaltender Brezelsegen von Narrenzunft und Hansel, Sauhirt und Erzknapperteufel, der die gute Stimmung weiter steigerte.

Auch Bürgermeister Michael Lehrer fehlte nicht: Er unterhielt als Sherlock Holmes in Begleitung seines Gehilfen Dr. Watson das Publikum, gefolgt von der Kindertanzgruppe des TSV (Leitung Jan Schall), die viel Beifall erhielt.

Dann öffnete sich die Tür und zwei Wanderer aus dem Kinzigtal (Michael Kruck und Alexander Braun von der Narrenzunft) kamen herein und erzählten Lustiges und Merkwürdiges, was ihnen am Weg durch Aichhalden begegnet war.

Eine „Kuh vom Land“

Mit dem Ort und seinen Bewohnern beschäftigten sich zur Freude des Publikums auch Margit Wagner und ihre Freundinnen mit lustigen Liedern und Franziska Glunk in der Bütt als „Kuh vom Land“: Es passiert erstaunlich viel Bizarres in Aichhalden im Lauf des Jahres.

Die Gästen waren vom Kaffee zu Wasser, Apfelsaft, Bier und Wein gewechselt und die Stimmung war bombig.

Für die musikalische Begleitung des Nachmittags sorgten Karl-Heinz Fleig mit dem Saxophon und Manuela Broghammer am Keyboard.