Ein Höhepunkt im Jahreskreis des Frohen Alters ist die Advents- und Nikolausfeier im „Grünen Baum“.
80 Gäste hatten sich im Saal eingefunden, um einen Rückblick auf die Treffen zu halten und Gemeinschaft zu genießen.
Im Namen des neuen Leitungsteams (Helmut Haberstroh, Hans-Jörg Klaussner und Lothar Fitterer) begrüßte Helmut Haberstroh die Teilnehmer. Zum Auftakt ließ Arthur Marzari eine Schlagermelodie von anno dazumal erklingen und forderte die Gäste auf, Wünsche kundzutun.
Mit seinen 85 Jahren bewies er an Saxophon und Keyboard, dass er jung geblieben ist. Sogar die Stimme machte noch mit. Damit keine Langeweile aufkam, ließ Lothar Fitterer heitere Gedichte und Anekdoten vom Stapel und Arthur Marzari heizte ein mit Schlagern von Freddy Quinn bis Udo Jürgens.
Da durfte auch Gedächtniskünstler Hans Fehrenbacher mit seinen originellen Gedichten nicht fehlen. Gespannt wartete die Gesellschaft auf das Kommen des Nikolaus, der, begleitet von Knecht Ruprecht eintraf. Er war der Meinung: „Das Frohe Alter ist es mehr als wert, dass es der Nikolaus beschert“. Angesichts des aktuellen Rentenbeschlusses mahnte Nikolaus, das Geld nicht auswärts zu verprassen, sondern im Ort auszugeben.
Häufige Weinproben
Auch mit der neuen Führung zeigten sich die Gäste sehr zufrieden. Den Wechsel könne man daran erkennen, dass es jetzt bei den Ausfahrten häufig Weinproben gegeben habe. Einen Seitenhieb erteilte der heilige Mann denen, die, um am nächsten Morgen den besten Platz im Bus zu ergattern, am Vorabend im Zelt an der Bushaltestelle schliefen.
Schließlich teilte Nikolaus Gaben aus. Nach dessen Abschied waren plötzlich die Plätze von Bürgermeister Michael Moosmann und Stellvertreter Werner Thimm besetzt.
Gespannt wartete man auf die Rückschau des Bürgermeisters. Dieser konnte Erfreuliches berichten. So kündigte er für Januar die Eröffnung der neuen Kita bei finanzieller Stabilität an. Sein Bericht wurde unterstützt durch Bilder von Fasnet, Dorfputzete, Maibaumstellen, Bürgermeister-Stammtisch und vom Dorffest mit Gästen aus Vandoncourt. Neu war die Attraktion „Sommerzeit uffm Hardt“, die gut angenommen wurde. Eine Ehre wurde unter dem Beisein von Landrat Wolf-Rüdiger Michel und den Landtagsabgeordneten Stefan Teufel und Daniel Karrais Helmut Haberstroh zuteil, der für seine Tätigkeit im Gemeinderat und anderen Gremien als Erster in der Gemeinde mit der Staufermedaille ausgezeichnet wurde.
Es folgte ein Überblick über Bautätigkeit und Verkehrswege. Zur Sprache kam auch die erweiterte Erddeponie. Ein neues Kapitel tut sich mit der Umstellung der Heizung auf Nahwärmeversorgung auf, an die jetzt alle öffentlichen Gebäude angeschlossen werden. Am Friedhof wurden alle Hecken entfernt und neue sollen gepflanzt werden.
In seinem Ausblick nannte der Bürgermeister die Sanierung des bisherigen Kindergartens und zur Wasserversorgung eine Verbindungsleitung nach Königsfeld.
Helmut Haberstroh kommentierte, man könne der Bürgermeisterwahl mit ruhigen Augen entgegensehen, da die Bevölkerung mit der Arbeit des Schultes sehr zufrieden sei. Auch Haberstroh blickte zurück und ließ alle Ausfahrten Revue passieren, so die Fahrt zum Schiffshebewerk Arzviller, der Ausflug zum Pfänder, die Ausfahrt zum Wurzacher Ried, zu Edeka Südwest in Offenburg und zu Weingütern.
Die Gemeinde war eingeladen zum Vortrag von Notar Christian Klumpp, wobei auch Gemeinde und Nachbarschaftshilfe an der Organisation beteiligt waren. Auch der Ausblick enthielt interessante Ziele, so eine Führung bei einem Essigbrauer, ein Spargelessen, eine Fahrt nach Metzingen mit Empfang durch Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh, eine Fahrt ins Elsaß und eine Weinbergfahrt zum Kaiserstuhl.